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Église Saint-Maclou
Flamboyant-Meisterwerk mit fünffach geschwungener Fassade und geschnitzten Renaissance-Portalen.
◆ STADTVIERTEL · ROUEN
Östlich der Kathedrale beginnt das malerischste Viertel Rouens. Rund um die spätgotische Kirche Saint-Maclou neigen sich schiefe Fachwerkhäuser über enge Gassen, in deren Erdgeschossen sich Antiquitätenhändler, Galerien und kleine Restaurants eingenistet haben. Sein dunkelstes Juwel ist das Aître Saint-Maclou: ein ehemaliger Pestfriedhof aus dem 16. Jahrhundert, dessen hölzerne Galerien mit Totenschädeln, Knochen und Grabwerkzeug geschnitzt sind – ein einzigartiges Zeugnis der großen Sterben und einer der eindrücklichsten Orte der Stadt.
Das Quartier Saint-Maclou ist Rouens am besten erhaltenes mittelalterliches Ensemble. Mittelpunkt ist die Église Saint-Maclou, ein Meisterwerk des Flamboyantstils mit fünffach geschwungener Westfassade und kunstvoll geschnitzten Renaissance-Türen. Rund um die Kirche drängen sich Fachwerkhäuser, deren Obergeschosse sich derart über die Gassen neigen, dass sich die Bewohner früher fast die Hände reichen konnten.
Hinter einem unscheinbaren Tor verbirgt sich das Aître Saint-Maclou, ein Pestfriedhof aus dem 16. Jahrhundert. Seine vier hölzernen Galerien umstehen einen stillen Innenhof; die Balken sind mit einer regelrechten Totentanz-Ikonografie geschnitzt – Schädel, gekreuzte Knochen, Sanduhren und Werkzeuge der Totengräber. Lange diente der Ort als Kunstschule, heute ist er für Besucher geöffnet und gilt als einer der ungewöhnlichsten Plätze Frankreichs.
Drumherum hat sich ein Viertel der Antiquitäten und des Handwerks gehalten: alte Buchläden, Restauratoren, kleine Bistros. Wer durch die Rue Martainville und die Seitengassen schlendert, taucht in ein Rouen ein, das seit Jahrhunderten kaum verändert wirkt.
01 · Highlights
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Flamboyant-Meisterwerk mit fünffach geschwungener Fassade und geschnitzten Renaissance-Portalen.
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Ehemaliger Pestfriedhof mit Totentanz-Schnitzereien in hölzernen Galerien – ein einzigartiger Ort.
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Fachwerk-Gasse mit Antiquitäten, kleinen Galerien und Bistros, die direkt zur Kirche führt.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
04 · Hotels
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Es ist ein ehemaliger Pestfriedhof aus dem 16. Jahrhundert, dessen hölzerne Galerien mit Totenschädeln, Knochen und Grabwerkzeug geschnitzt sind. Solche Beinhaus-Höfe waren einst verbreitet, doch dieser ist einer der wenigen erhaltenen in Europa – heute frei zugänglich und ein eindrucksvolles Zeugnis der großen Pestepidemien.
Auf jeden Fall. Schon das Schlendern durch die schiefen Fachwerkgassen, das Stöbern bei den Antiquitätenhändlern und der Innenhof des Aître machen den Besuch lohnend. Das Quartier gilt als das atmosphärischste von Rouen.
Deutlich weniger als die Rue du Gros-Horloge. Wer am Vormittag kommt, hat die Gassen oft fast für sich – ideal für Fotos und ein ruhiges Eintauchen ins mittelalterliche Rouen.
07 · In der Nähe
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