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Rue du Vaugueux
Die kopfsteingepflasterte Hauptgasse des Viertels, gesäumt von Fachwerk und Terrassen – Caens lebhafteste Restaurantmeile.
◆ STADTVIERTEL · CAEN
Am Fuß des Burgbergs liegt das einzige Caen, das der Krieg verschont hat: Le Vaugueux, das alte Viertel der Gerber und Handwerker. Seine Fachwerkhäuser, das Kopfsteinpflaster und die verwinkelten Gassen wirken wie ein Überbleibsel des Mittelalters mitten in der wiederaufgebauten Stadt – und sind heute die kulinarische Bühne von Caen. Hier drängen sich Bistros, Crêperien und Bars, und an lauen Abenden gehört dieses Pflaster den Tischen, dem Gelächter und dem Duft von Coquilles Saint-Jacques und Cidre.
Als 1944 drei Viertel von Caen in Trümmer fielen, blieb das Vaugueux am Fuß der Burg in Teilen verschont – ein glücklicher Zufall der Geografie und der Mauern. So bewahrt dieses Viertel als eines der wenigen den Maßstab des alten Caen: schmale Gassen, in denen sich die Fachwerkgiebel fast berühren, kleine Plätze, Innenhöfe und die Erinnerung an das Handwerk der Gerber, die hier einst am Wasser arbeiteten.
Aus dem stillen Handwerkerviertel ist das gesellige Zentrum der Stadt geworden. Tagsüber wirken die Gassen verschlafen, doch sobald der Abend kommt, füllen sich die Terrassen. Von der einfachen Crêperie über bodenständige Bistros bis zu ambitionierter Küche reicht die Spanne – das Vaugueux ist die Adresse, wenn man in Caen normannisch essen will, ein Glas Cidre trinken oder den Abend mit einem Calvados ausklingen lassen möchte.
Das Viertel liegt zudem ideal: Der Aufstieg zum Château beginnt gleich nebenan, das Hafenbecken Bassin Saint-Pierre und die Église Saint-Pierre sind wenige Minuten entfernt. Wer im Vaugueux wohnt oder isst, hat das historische und das nächtliche Caen gleichermaßen vor der Tür.
01 · Highlights
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Die kopfsteingepflasterte Hauptgasse des Viertels, gesäumt von Fachwerk und Terrassen – Caens lebhafteste Restaurantmeile.
Highlight
Vom Vaugueux führt ein kurzer Weg hinauf auf den Wall einer der größten Burgen Europas – mit Blick über die Dächer von Caen.
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Hinter den Fassaden öffnen sich kleine Höfe und Winkel – das Vaugueux belohnt das ziellose Schlendern abseits der Hauptgasse.
02 · Essen & Trinken
03 · In der Nähe
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Bei den Bombardements 1944 fielen rund drei Viertel von Caen in Trümmer. Das Vaugueux am Fuß der Burg blieb in Teilen verschont und bewahrt deshalb als eines der wenigen Viertel das alte Fachwerk und den mittelalterlichen Maßstab der Stadt.
Ja, es gilt als die kulinarische Hochburg der Stadt. Auf engstem Raum reihen sich Bistros, Crêperien und Bars; von einfacher normannischer Küche bis zu ambitionierten Adressen ist alles vertreten.
Sehr gut. Der Aufstieg zum Château beginnt direkt nebenan, das Hafenbecken Bassin Saint-Pierre und die Église Saint-Pierre sind nur wenige Minuten entfernt. Das Viertel ist ein idealer Ausgangspunkt für den Abend wie für den Tag.
07 · In der Nähe
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