Portimão zeigt die beiden Gesichter der Algarve auf einmal. Auf der einen Seite der breite Arade-Fluss mit seiner alten Werftpromenade, den ankernden Booten und dem Duft gegrillter Sardinen, der an der Largo da Barca in der Luft liegt. Auf der anderen die rotgoldenen Felsen der Praia da Rocha, an denen sich der Atlantik über Jahrtausende in Buchten, Tunnel und Felsnadeln gefressen hat. Damit ist Portimão zugleich lebendige Arbeitsstadt und Strandziel. Die Geschichte der Stadt ist eng mit der Sardine verbunden. Generationen brachten in den Konservenfabriken am Fluss den Fisch in die Dose. Aus einer dieser stillgelegten Fabriken ist mit dem Museu de Portimão eines der schönsten Industriemuseen Europas geworden: Es erzählt anschaulich vom Leben der Arbeiterinnen, vom Fischfang und von der Konservenproduktion, eingebettet in die original erhaltene Werkshalle. Von Portimão aus erschließt sich die Küste in alle Richtungen. Vom Hafen starten die Boote zu den berühmten Grotten von Benagil, Klippenpfade führen über die Steilküste bis zum entspannteren Strand und Fischerort Alvor, und die Praia da Rocha selbst zieht sich als breiter, von Felsen durchsetzter Sandstrand unterhalb der Stadt entlang. Wer Action sucht, findet zudem Wassersport, eine Promenade voller Bars und in der Nähe die Rennstrecke Autódromo Internacional do Algarve. Kulinarisch ist Portimão eine Sardinenstadt. Im Sommer ziehen die Grills an der Largo da Barca Einheimische wie Gäste an, dazu gibt es Cataplana, frischen Fisch und Meeresfrüchte. Portimão ist damit ein guter, gut angebundener Standort, um die zentrale Algarve mit Stadt, Strand und Bootstouren zu verbinden.




