Highlight
Porte d'Aval & L'Aiguille
Das ikonische Felsentor mit der freistehenden Nadel – das meistfotografierte Motiv der Normandie, am schönsten im Morgenlicht.
◆ LAGE · ÉTRETAT
Die südliche Klippe ist das Bild, das die Welt von Étretat im Kopf hat: ein elegant geschwungenes Kreidetor, die Porte d'Aval, und davor, wie ein steinerner Finger aus dem Meer, die rund 70 Meter hohe Nadel L'Aiguille. Dahinter verbirgt sich die noch mächtigere Manneporte. Hier, auf den Wegen über dem alten Golfplatz, stand Monets Staffelei, und hier gibt bei Ebbe der Kieselstrand den Durchgang unter das Tor frei.
Vom Strand führt links ein Treppen- und Wiesenweg steil hinauf auf die Falaise d'Aval. Oben öffnet sich der Blick, den unzählige Maler festhielten: das geschwungene Felsentor der Porte d'Aval, von der Brandung über Jahrtausende aus der Kreide gewaschen, und davor die freistehende Nadel L'Aiguille. Maurice Leblanc machte diese Nadel zum Versteck des Schatzes seines Gentleman-Diebs Arsène Lupin – ein Mythos, der bis heute über der Klippe liegt.
Wer dem Pfad weiter folgt, vorbei am traditionsreichen Golfplatz, erreicht die Manneporte, das größte und am weitesten geschwungene der drei Tore – so hoch, dass Maupassant meinte, ein Schiff könne hindurchfahren. Der Weg verläuft nah an der ungesicherten Kante; Trittsicherheit und festes Schuhwerk sind wichtig, gerade bei Wind und Nässe.
Eine andere Perspektive bietet die Ebbe: Dann legt der zurückweichende Kanal den Kies unter der Porte d'Aval frei, und man kann durch das Tor hindurch bis fast an den Fuß der Nadel laufen. Ein Blick in den Gezeitenkalender ist dafür Pflicht – das Wasser kommt schnell zurück.
01 · Highlights
Highlight
Das ikonische Felsentor mit der freistehenden Nadel – das meistfotografierte Motiv der Normandie, am schönsten im Morgenlicht.
Highlight
Das dritte, mächtigste Tor hinter der Falaise d'Aval, das Monet wiederholt malte – erreichbar über den Klippenweg.
Highlight
Der Aufstieg führt vorbei am alten Golf d'Étretat mit immer neuen Blicken auf Tor und Nadel.
Highlight
Nur bei niedrigem Wasser begehbar: der Weg über den Kies unter dem Felsentor hindurch.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Aktivitäten
04 · Hotels
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Die freistehende Kreidenadel vor der Porte d'Aval ist rund 70 Meter hoch und gilt als das eigentliche Wahrzeichen von Étretat. Maurice Leblanc machte sie in seinen Arsène-Lupin-Romanen zum geheimen Schatzversteck.
Ja, aber nur bei Ebbe. Dann gibt der zurückweichende Kanal den Kiesstrand unter der Porte d'Aval frei. Bei auflaufendem Wasser ist der Weg gefährlich – ein Gezeitenkalender ist Pflicht.
Vom Strand über die Falaise d'Aval bis zur Manneporte und zurück sollte man rund zwei Stunden einplanen. Der Weg ist steil und teils unbefestigt; festes Schuhwerk ist wichtig.
Monet malte die Falaise d'Aval und die Manneporte aus verschiedenen Blickwinkeln – vom Strand am Perrey ebenso wie von den Klippenwegen oben. Tafeln im Ort zeigen einige seiner Standorte.
07 · In der Nähe
Lassen Sie sich für die Falaise d'Aval ein massgeschneidertes Angebot von unseren Partnern erstellen — unverbindlich.