Die kurze Antwort
Das mit Gold, Lack und Schnitzwerk überladene Mausoleum des ersten Tokugawa-Shōguns – inklusive der drei Affen.
Über fünfhundert Schnitzereien an einem einzigen Tor: Das Yōmeimon gibt vor, wie der ganze Tōshō-gū funktioniert. Der Shintō-Schrein im Nikkoer Ortsteil Sannai ist die Grabstätte von Tokugawa Ieyasu und bricht bewusst mit japanischer Zurückhaltung – jede Fläche ist bemalt, vergoldet oder mit Tierfiguren beschnitzt.
Zwei Schnitzereien binden die meiste Aufmerksamkeit: die drei Affen an einem Stallgebäude, die nichts Böses sehen, hören und sagen, und die schlafende Katze Nemuri-neko über einem Seiteneingang.
Hinter dem Seiteneingang führt eine Steintreppe weiter hinauf zum eigentlichen Grab, das im Zedernwald oberhalb der bunten Hallen liegt – der ruhigste Teil des Rundgangs und ein deutlicher Bruch zum Prunk unten. Zur Anlage gehört außerdem eine fünfstöckige Pagode. Viele verbinden den Schrein mit weiteren Zielen in Nikko, etwa den Kegon-Wasserfällen.
Geöffnet ist täglich von 09:00 bis 16:00 Uhr. Vor Ort gibt es Toiletten und Serviceangebote, der Parkplatz ist kostenpflichtig und verfügt über barrierefreie Stellplätze.
Die Haupthalle lässt sich auch von innen besichtigen, dort bleiben die Schuhe draußen und Fotos sind verboten.
An der Ticketkasse vor Ort ist mit Anstehen zu rechnen, ein Zeitpuffer vor dem Rundgang lohnt sich.
Abseits der Höfe führen Waldwege durch die Zedern, auf denen deutlich weniger Menschen unterwegs sind.
Der Schrein ist ein klassisches Ziel für Klassenfahrten, Schulgruppen gehören hier zum Bild.
Wann hingehen
Am vollsten wird es gegen 12 Uhr.
Andrang über den Tag
Mittel aller WochentageRuhigster Tag: MittwochVollster: Samstag
Stimmen
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Umgebung · Tempelbezirk
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Fragen
Weil er als Grabstätte von Tokugawa Ieyasu bewusst mit der japanischen Zurückhaltung bricht: Statt schlichtem Holz ist hier praktisch jede Fläche bemalt, vergoldet oder mit Tierfiguren beschnitzt. Das Yōmeimon-Tor allein trägt über fünfhundert Schnitzereien.
Die drei Affen, die nichts Böses sehen, hören und sagen, sitzen an einem Stallgebäude auf dem Gelände. Die schlafende Katze Nemuri-neko befindet sich über einem Seiteneingang, von dem aus die Steintreppe zum Grab weiterführt.
Vom Seiteneingang mit der Nemuri-neko führt eine Steintreppe hinauf zum Grab Tokugawa Ieyasus im Zedernwald. Der Weg kostet Höhenmeter, führt aber vom vergoldeten Schnitzwerk weg in den stillsten Teil der Anlage – der Kontrast ist der eigentliche Reiz.
Schulklassen gehören hier zum Bild: An Wochentagen bewegen sich größere Gruppen gleichzeitig über das Gelände, vor dem Yōmeimon-Tor und am Stallgebäude mit den drei Affen kann es dadurch eng werden.
Ja. Die Dichte an Schnitzereien und Symbolen erschließt sich ohne Erläuterung nur teilweise – ein Audioguide hilft dabei, sie einzuordnen.
Zum Gelände gehört ein kostenpflichtiger Parkplatz, der auch barrierefreie Stellplätze bereithält. Toiletten und weitere Serviceangebote sind vor Ort vorhanden.
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