Was das Haus gut kann
Zwei Dinge stehen im Vordergrund: Service und Küche. Beim Service geht es weniger um Luxus als um Haltung und spürbaren Berufsstolz. Beim Essen sind es das französisch geprägte Abendmenü, das seit Generationen servierte Curry des Hauses und vor allem das Brot beim Frühstück, für sich allein ein Grund zum Wiederkommen. Der dritte Punkt ist das Gebäude selbst: Baujahr und Geschichte sind Teil des Aufenthalts, samt einer Hausführung nach dem Einchecken, die zu den Höhepunkten gehört.
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Wo das Haus Grenzen hat
Die Gebäudeteile unterscheiden sich deutlich: Das denkmalgeschützte Nebengebäude gehört zu den Stärken des Hauses, im alten Trakt zeigt sich das Alter stärker. Dazu kommt mitunter schwacher Wasserdruck in der Dusche.
Wie der Aufenthalt gelingt
Melde dich für die Hausführung an – sie erklärt unter anderem, warum die Lobby heute nicht mehr dort liegt, wo sie einmal lag. Frag bei der Buchung nach dem Gebäudeteil und bestehe im Zweifel auf dem renovierten Bereich. Die Curry-Pasteten aus der hauseigenen Bäckerei kannst du vorbestellen. Zum Toshogu-Schrein sind es zu Fuß nur wenige Minuten.
Für wen das Haus passt
Ein Haus für Reisende, die ein historisches Gebäude nicht trotz, sondern wegen seines Alters buchen: Wer alte Architektur fotografiert, klassische Hotelkultur mag und den Abend im Speisesaal statt in der Stadt verbringt, ist hier richtig. Viele kommen für Jubiläen und runde Geburtstage oder seit Jahrzehnten immer wieder. Auch für ein Mittagessen ohne Übernachtung lohnt sich das Haus. Wer dagegen moderne Bäder, durchgetaktete Abläufe und ein frisch renoviertes Zimmer erwartet, sollte die Schwächen des Altbaus ernst nehmen.



































