Was das Haus gut kann
Zuerst das Personal: Es hilft mit Restauranttipps samt Reservierung und spricht ein spürbar geschultes Englisch. Zweiter Punkt ist der bauliche Zustand: Das Haus ist neuwertig, und die Zimmer fallen im Vergleich zu japanischen Businesshotels großzügig aus. Und drittens die Lobby, die hier mehr ist als ein Durchgang: Mikrowelle, Toaster, Kaffee und Miso-Suppe stehen bereit, dazu Waschmaschinen und Trockner. Abends taugt sie als Aufenthaltsraum.
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Wo das Haus Grenzen hat
Der wichtigste Punkt vorab: Das Haus hat kein Restaurant und kein Frühstücksbuffet. Angeboten wird eine Bento-Box, die wenig überzeugt, und die Lokale ringsum schließen früh. Der zweite Punkt ist die Lage: Es geht bergauf aus dem Ort hinaus, der Fußweg zum Bahnhof dauert 20 bis 25 Minuten und verläuft im Dunkeln unmittelbar an der Fahrbahn. Ohne Auto brauchst du also Shuttle, Bus oder Taxi.
Wie der Aufenthalt gelingt
Den Shuttle zwischen Hotel und Bahnhof Tobu Nikkō musst du vorab online reservieren, die Plätze sind gezählt. Alternativ hält die Tobu-Buslinie Richtung Kirifuri wenige Gehminuten entfernt; im Nikkō-Pass ist sie enthalten, sonst kostet die Fahrt etwa 300 Yen, ein Taxi rund 1.000 Yen. Fürs Abendessen deckst du dich vorher ein oder gehst früh los, etwa ins chinesische Lokal ein paar Hundert Meter die Straße hinauf. Mit dem Auto lädst du vor dem Eingang aus und parkst anschließend weiter unten. Der Wasserfall oberhalb des Hotels ist zu Fuß erreichbar und lohnt sich vor der Fahrt zu den Tempeln.
Für wen das Haus passt
Mit Auto ist das Haus eine sehr gute Wahl: Tempelbezirk, Chūzenji-See und die Kegon-Wasserfälle liegen in kurzer Fahrdistanz, Stellplätze sind vorhanden, und die Zimmergröße nimmt Gepäck problemlos auf. Ohne Auto funktioniert es ebenfalls, verlangt aber Planung nach Fahrplan. Wer ein Hotel mit Abendessen, Frühstücksbuffet und kurzen Wegen in den Ort erwartet, sucht besser weiter unten im Tal.

































