Was das Haus gut kann
Das Personal spricht tatsächlich Englisch – in dieser Region keine Selbstverständlichkeit. Dazu kommt die Thermalquelle: Sie überzeugt meist, und das Freiluftbad ist abends kaum besucht.
Mehr lesen · 3 weitere Kapitel
Wo das Haus Grenzen hat
Der Zustand des Hauses ist ein Kompromiss. Möbel sind abgenutzt, Zimmer und Bäder dunkel, Matratzen durchgelegen, und an der Decke im Badebereich zeigen sich Ablagerungen. Das Personal kümmert sich um das alte Haus, gegen sein Alter kommt es aber nicht an. Ein zweiter Punkt ist Rauchgeruch: Der Raucherbereich in der Lobby ist nicht ausreichend abgetrennt.
Wie der Aufenthalt gelingt
Buche Frühstück und Abendessen mit. Der nächste Supermarkt liegt rund eine Viertelstunde entfernt und schließt am Abend – ohne Verpflegung im Haus wird der Abend schnell schwierig. Getränke also am besten vorab kaufen. Plane den Nahverkehr ein: Vor dem Haus halten Busse in beide Richtungen, sie fahren aber nur alle 20 bis 30 Minuten, und die letzte Verbindung geht am frühen Abend. Der Bahnhof liegt mehrere Kilometer entfernt, ein Transfer sollte vorher bestätigt sein.
Für wen das Haus passt
Geeignet für Reisende, die Nikko und den Chuzenji-See ansteuern und ein historisch gewachsenes Haus einem neuen vorziehen. Ruhe und Badebereich machen es zu einem Ort zum Erholen. Wer dagegen empfindlich auf Rauchgeruch reagiert, ein festes Bett braucht oder frisch renovierte Zimmer erwartet, ist anderswo besser aufgehoben.

































