Die kurze Antwort
Der Abfluss des Chūzenji-Sees stürzt 97 Meter in die Tiefe – ein Aufzug führt zur Plattform am Fuß.
Ein Aufzug fährt hundert Meter senkrecht in den Fels hinunter, und am Ende des Wegs steht man auf Höhe des Beckens, in dem das Wasser aufschlägt. Der Kegon-no-taki ist der Abfluss des Chūzenji-Sees und stürzt 97 Meter in die Tiefe; er gilt als einer der drei großen Wasserfälle Japans. Von oben lässt er sich kostenlos betrachten – eindrucksvoller ist die Aussichtsplattform am Fuß der Schlucht, weil man den Fall dort nicht von der Kante aus, sondern gegenüber und in voller Höhe sieht.
Zweimal im Jahr verändert sich das Bild grundlegend. Im Herbst rahmt buntes Laub den Fall, im Winter gefrieren die Nebenfälle zu Eissäulen, sodass neben dem fallenden Hauptstrahl erstarrtes Wasser an der Felswand steht. Der Fall liegt im Ortsteil Chugushi von Nikko, dort, wo der See sein Wasser abgibt.
Von der unteren Plattform sieht man neben dem Hauptstrahl auch die Zwölf Fälle, kleine Nebenfälle an der Felswand.
Die Fahrt im Aufzug dauert nur etwa eine Minute, er fährt seit 1930 durch den Fels.
Am buntesten ist das Laub rund um den Fall meist Mitte bis Ende Oktober.
Ab Bahnhof Nikko fährt der Bus rund 50 Minuten bis Chuzenji Onsen, von dort ist es ein kurzer Fußweg.
Fall und See in einem Blick zeigt der Akechidaira-Aussichtspunkt, den eine Seilbahn vom Plateau erreicht.
Umgebung · Chuzenji-See
Fragen
Er führt hundert Meter tief durch den Fels bis auf die Höhe des Beckens, in dem das Wasser aufschlägt. Statt von der Kante nach unten zu schauen, steht man dem 97 Meter hohen Fall gegenüber und sieht ihn über die gesamte Länge.
Von oben ist der Wasserfall kostenlos zu sehen, und dieser Blick genügt für einen kurzen Stopp. Eindrucksvoller bleibt die Plattform am Fuß der Schlucht, weil man dort auf Höhe des Aufschlagbeckens steht.
Der Kegon-no-taki ist der Abfluss des Sees: Das Wasser verlässt ihn an dieser Stelle und stürzt 97 Meter in die Schlucht hinab. Beides liegt im Ortsteil Chugushi in Nikko.
Im Herbst rahmt buntes Laub den Fall und die Schlucht ist farbig. Im Winter gefrieren die Nebenfälle zu Eissäulen, sodass neben dem fallenden Hauptstrahl erstarrte Wasserläufe an der Felswand stehen.
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