Die kurze Antwort
48 nummerierte Kehren führen vom Tal zum Chūzenji-See – im Herbst eine der berühmtesten Laubstrecken Japans.
Jede Kurve trägt hier ein Schriftzeichen: 48 Kehren, benannt nach den 48 Zeichen des alten japanischen Silbenalphabets – daher der Name Irohazaka.
Die Strecke besteht aus zwei Einbahnstraßen, je eine bergauf und eine bergab, und überwindet 500 Höhenmeter vom Tal hinauf zum Chūzenji-See. Busse und Mietwagen nehmen genau diesen Weg; für die Fahrt selbst sollte man rund anderthalb Stunden ansetzen. Am Akechidaira-Pass führt eine Seilbahn zu einem Aussichtspunkt.
Im Oktober und November färbt sich der Hang, und dann steht man auch werktags im Stau. Wer früh am Morgen fährt, spart gegenüber der Hauptzeit etwa eine Stunde.
Vom Aussichtspunkt Akechidaira sieht man hinüber auf die Bergab-Straße.
Die ältere Straße ist nur bergab befahrbar und hat einen Haltepunkt mit Blick auf zwei Wasserfälle.
Akechidaira liegt nur an der Auffahrt, Busse Richtung Bahnhof Nikko halten dort nicht.
Beide Straßen entstanden 1954 und 1965 als frühe Mautstraßen Japans und sind heute mautfrei.
Umgebung
Fragen
Die Strecke hat 48 Kehren, und jede einzelne ist nach einem der 48 Zeichen des alten japanischen Silbenalphabets benannt – der Iroha-Reihe. Der Name beschreibt also wörtlich, wie die Kurven durchnummeriert sind.
Die Irohazaka besteht aus zwei Einbahnstraßen: eine führt ausschließlich bergauf, die andere ausschließlich bergab. Gegenverkehr in den engen Kehren gibt es dadurch nicht, man kann die Route aber auch nicht spontan umdrehen.
Ja. Im Oktober und November, wenn sich der Hang färbt, staut es sich auch werktags. Wer die Serpentinen früh am Morgen nimmt, ist rund eine Stunde schneller oben als zur Hauptzeit.
Am Akechidaira-Pass zweigt eine Seilbahn zu einem Aussichtspunkt ab. Das ist die Gelegenheit, die Fahrt zu unterbrechen und den Hang von oben zu sehen, statt ihn nur zu durchfahren.
Rund 500 Höhenmeter. Genau dafür gibt es die Serpentinen: Busse und Mietwagen bewältigen den Anstieg zum Chūzenji-See über die 48 Kehren, statt den Hang direkt zu nehmen.
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