Die kurze Antwort
Hochmoor auf 1.400 Metern mit Bohlenweg – flache Wanderung zwischen Wasserfällen und Birken.
Ein Bohlenweg zieht sich quer durch das Hochmoor: Senjōgahara liegt auf rund 1.400 Metern oberhalb des Chūzenji-Sees, und wer hier geht, geht fast ohne Steigung – die Höhe ist bereits gewonnen, bevor der erste Schritt getan ist.
Die klassische Strecke beginnt am Ryūzu-Wasserfall, führt über das offene Moor zwischen Birken hindurch und endet am Yudaki-Fall. Reine Gehzeit sind etwa drei Stunden; für den ganzen Ausflug samt Pausen an den beiden Wasserfällen sind rund vier Stunden realistisch. Zurücklaufen muss niemand: Busse verbinden Anfangs- und Endpunkt, sodass sich die Wanderung als Einbahnstrecke planen lässt.
Das Moor wechselt mit der Jahreszeit deutlich das Gesicht. Im Juni blühen die Azaleen, Ende September färbt sich das Gras kupferrot, und darauf folgt der erste Schnee.
Ab dem Yudaki-Fall lässt sich die Tour nach etwa zwei Stunden an der Akanuma-Kreuzung beenden, dort hält ebenfalls ein Bus.
Auf den Bohlen über dem Moor gibt es kaum Schatten, im Sommer gehört ein Hut ins Gepäck.
Zur Laubfärbung im Oktober staut sich die Straße ab Nikkō, und Busse kommen am Wochenende oft stark verspätet.
Im Winter sind die Wege unter Schnee oft nicht begehbar, nur bei genug Schnee geht man sie mit Schneeschuhen.
Fragen
Nein. Anfangs- und Endpunkt der Strecke sind per Bus verbunden, deshalb lässt sich die Wanderung als reine Einbahnstrecke vom Ryūzu-Wasserfall zum Yudaki-Fall planen.
So gut wie keine. Senjōgahara ist eine ebene Hochmoorfläche, die durchgehend über einen Bohlenweg erschlossen ist – die Höhenlage von rund 1.400 Metern erreicht man mit dem Bus, nicht zu Fuß.
Gegen Ende September nimmt das Moorgras seinen kupferroten Ton an. Es ist das letzte Farbfenster der Saison, denn danach fällt der erste Schnee.
Der Juni ist die Azaleenblüte. Wer die Wanderung in diesem Monat legt, sieht das Moor blühend statt in den kupferroten Herbsttönen, für die Senjōgahara sonst bekannt ist.
Vom Ryūzu-Wasserfall über das Moor zum Yudaki-Fall. Beide Wasserfälle rahmen den Weg ein, sodass die Wanderung an einem Wasserfall beginnt und an einem zweiten endet.
Dein Nikko-Tag
Ein Vorschlag — die Reihenfolge änderst du im Plan.
So könnte der Tag aussehen