Was das Haus gut kann
Service, Küche und Bad überzeugen in der Regel. Der Service zeigt sich an konkreten Kleinigkeiten — Verständigung auf Englisch, ruhiger Umgang mit Buchungsfehlern, unaufdringliche Aufmerksamkeit an der Rezeption. Zum Abendessen gibt es ein mehrgängiges französisches Menü mit Wahl zwischen Fleisch und Forelle, das Frühstück ist überwiegend westlich; eine japanische Variante gibt es gegen Aufpreis und mit Vorbestellung. Das Thermalbad hat milchig wirkendes Wasser mit Innen- und Außenbecken. Dazu kommen die Holzarchitektur am Seeufer, eine Lounge mit Kaffee und Tee, der Kamin in der Halle und Balkone mit Blick durch die Bäume auf den See.
Mehr lesen · 2 weitere Kapitel
Wo das Haus Grenzen hat
Der Bau stammt aus dem Jahr 1940, und das ist in den Zimmern zu spüren: harte Matratzen und Kissen, in die Jahre gekommene Textilien und ein Bad ohne Heizung, das im Winter empfindlich auskühlt. Dafür wohnst du in einer Massivholzkonstruktion aus dieser Zeit. Zweitens passen Preis und Ausstattung nicht immer zusammen, etwa bei den Restaurantpreisen und den schlicht wirkenden Sanitärarmaturen. Service und Küche betrifft das nicht.
Wie der Aufenthalt gelingt
Zur Anreise: Es verkehrt ein kostenloser Zubringerbus, der an einem Parkplatz wenige Gehminuten vom Bahnhof Tobu Nikko startet; die Abfahrtszeiten stehen auf der Hotelseite. Passt der Takt nicht, bringt dich ein Linienbus in die Nähe des Hauses. Wer statt des westlichen Frühstücks die japanische Variante möchte, muss sie am Vorabend bis 20 Uhr bestellen. Nimm für den Weg zum Bad etwas Warmes mit: Der Verbindungsgang ist zwar verglast, aber kalt. Und wenn Aussicht wichtig ist, frag beim Buchen gezielt nach einem Zimmer mit Balkon zur Seeseite. Fahrräder lassen sich am Haus ausleihen.



































