Was das Haus gut kann
Drei Dinge tragen dieses Haus. Erstens die Küche: Im Mittelpunkt steht Yuba, die Nikko-Spezialität aus Tofuhaut, die am Tisch zum Teil selbst hergestellt wird – mit Anleitung durch das Servicepersonal ein kleines Erlebnis. Dazu kommen im Topf gegarter Reis und reichliche Menüs. Zweitens der Service: aufmerksame Betreuung, auch für Alleinreisende. Drittens das Thermalbad mit Innen- und Außenbecken, außerhalb der Saison oft menschenleer.
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Wo das Haus Grenzen hat
Das Haus ist alt, und stellenweise sieht man ihm das an, etwa an Wänden und Tapeten. Die Bäder sind dagegen sauber. Wer moderne Hotelstandards erwartet, wird dem Charme des Hauses eher wenig abgewinnen.
Wie der Aufenthalt gelingt
Die Zufahrt liegt an einem steilen Hang und ist schlecht ausgeschildert – bei Schnee oder Eis ist Vorsicht geboten, und mit dem Auto lohnt es, die Einfahrt vorher auf der Karte zu suchen. Vom Bahnhof Tobu Nikko fährt ein Shuttle. Das kleine private Bad kostet nur wenig Aufpreis, ist aber nicht garantiert verfügbar: rechtzeitig reservieren. Und zum Toshogu-Schrein gehst du am besten gleich morgens, bevor sich die Schlangen bilden – zu Fuß sind es nur wenige Minuten.
Für wen das Haus passt
Das Haus passt vor allem zu Reisenden, die ein traditionelles Ryokan-Erlebnis mit Halbpension suchen und Wert auf die Lage legen. Es liegt direkt an der Shinkyo-Brücke, oberhalb der Durchgangsstraße, mit Garten vor dem Fenster und ruhigen Zimmern. Auch Reisen über mehrere Generationen passen gut hierher.

































