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Kathedrale Saint-Corentin
Die gotische Kathedrale mit ihren beiden Spitztürmen und dem berühmten, leicht geknickten Chor – das Wahrzeichen Quimpers.
◆ STADTVIERTEL · QUIMPER
Am rechten Ufer des Odet drängt sich die Altstadt von Quimper zu einem Geflecht aus Fachwerk und Kopfstein zusammen. Über allem ragen die beiden filigranen Spitztürme der Kathedrale Saint-Corentin auf, auf die die schönste Gasse der Stadt, die Rue Kéréon, wie auf eine Kulisse zuläuft. Rund um die Place au Beurre, einen kleinen Platz, an dem einst Butter gehandelt wurde, reihen sich heute traditionsreiche Crêperien, Boutiquen mit Fayence und schiefe Bürgerhäuser aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Hier, zwischen Kathedrale und Musée des Beaux-Arts, schlägt das mittelalterliche Herz der Cornouaille.
Die Vieille Ville ist Quimper, wie es im Mittelalter entstand. Die Kathedrale Saint-Corentin, im 13. Jahrhundert begonnen, bildet ihren Mittelpunkt; ihr leicht aus der Achse geknickter Chor ist eine Eigenheit, über die bis heute Legenden kursieren. Die beiden Spitztürme kamen erst im 19. Jahrhundert hinzu, finanziert über eine Kirchensteuer auf jeden Quimperois – seither prägen sie die Silhouette der Stadt. Vor der Westfassade reitet, hoch zwischen den Türmen, das Standbild des sagenhaften Königs Gradlon.
Von hier ziehen sich die historischen Gassen: Die Rue Kéréon, einst die Straße der Schuster, ist die fotogenste – ihre schiefen Fachwerkhäuser rahmen den Blick auf die Kathedrale. Die nahe Place au Beurre, kaum größer als ein Hof, ist die Crêperie-Hochburg der Stadt. Gegenüber der Kathedrale, am Place Saint-Corentin, liegt das Musée des Beaux-Arts mit einer der bedeutendsten Sammlungen der Bretagne. travelperfect rät, sich treiben zu lassen: Die Altstadt ist klein genug, um sie zu Fuß zu erschließen, und voller Winkel, in denen man Fayence-Werkstätten, alte Innenhöfe und immer wieder den Blick auf die Türme entdeckt.
01 · Highlights
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Die gotische Kathedrale mit ihren beiden Spitztürmen und dem berühmten, leicht geknickten Chor – das Wahrzeichen Quimpers.
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Quimpers schönste Gasse: schiefe Fachwerkhäuser, die den Blick wie eine Kulisse auf die Türme der Kathedrale lenken.
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Kleiner Platz im Herzen der Altstadt, an dem sich eine traditionsreiche Crêperie an die nächste reiht.
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Eine der wichtigsten Kunstsammlungen der Bretagne, von der Schule von Pont-Aven bis zu Max Jacob.
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Der Chor der Kathedrale Saint-Corentin ist gegenüber dem Langhaus leicht aus der Achse versetzt. Erklärt wird das mit dem Baugrund und älteren Fundamenten; einer Legende nach soll der Knick den zur Seite geneigten Kopf des gekreuzigten Christus nachzeichnen.
Die Rue Kéréon ist Quimpers berühmteste Altstadtgasse, einst die Straße der Schuhmacher. Ihre schiefen Fachwerkhäuser rahmen den Blick auf die Türme der Kathedrale – einer der meistfotografierten Anblicke der Stadt.
Rund um die Place au Beurre und in den Gassen der Altstadt reiht sich eine traditionsreiche Crêperie an die nächste. Hier bekommt man die herzhaften Galettes aus Buchweizen und süßen Crêpes klassisch mit einem Bolée Cidre.
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