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Faïencerie Henriot-Quimper
Die letzte noch produzierende Manufaktur der Stadt – bei Werkstattbesuchen sieht man, wie jedes Stück von Hand bemalt wird.
◆ STADTVIERTEL · QUIMPER
Ein Stück flussabwärts am südlichen Odet-Ufer liegt Locmaria, das älteste und handwerklichste Viertel Quimpers. Hier begann 1690 die Geschichte der berühmten Fayence: jener cremefarbenen, von Hand bemalten Keramik mit Hahn, blauen Blüten und bretonischen Figuren, die in aller Welt schlicht „Quimper“ heißt. Die Faïencerie Henriot-Quimper produziert bis heute, das benachbarte Musée de la Faïence erzählt die Geschichte der Manufakturen. Über allem wacht die romanische Kirche Notre-Dame de Locmaria mit ihrem stillen Klostergarten – ein ursprüngliches, ruhiges Quartier, in dem das gewerbliche Erbe Quimpers spürbar wird.
Locmaria ist der eigentliche Ursprung Quimpers – hier stand schon im Mittelalter ein Priorat, und die romanische Kirche Notre-Dame de Locmaria mit ihrem schlichten Klostergarten gehört zu den ältesten Bauten der Stadt. Doch berühmt wurde das Viertel durch das Handwerk: 1690 ließ sich hier der erste Fayencier nieder, angezogen vom Ton der Odet-Ufer, vom Holz der Wälder und vom Wasserweg, über den die Ware verschifft werden konnte. Daraus wuchs eine Industrie, die Quimpers Namen in alle Welt trug.
Die handbemalte Quimper-Fayence – cremeweiß, mit dem ikonischen kleinen Hahn, blauen Blüten und Figuren in bretonischer Tracht – wurde so bekannt, dass das Wort „Quimper“ selbst zum Markennamen für diese Keramik geworden ist. Die Faïencerie Henriot-Quimper führt die Tradition bis heute fort; bei einem Rundgang lässt sich beobachten, wie jedes Stück von Hand bemalt wird. Direkt nebenan zeigt das Musée de la Faïence die ganze Bandbreite von den frühen Manufakturen bis zur künstlerischen Moderne. travelperfect rät, den Besuch mit einem Spaziergang am Odet und einem Blick in den Klostergarten zu verbinden – Locmaria ist Quimpers ruhige, ursprüngliche Gegenwelt zur lebhaften Altstadt.
01 · Highlights
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Die letzte noch produzierende Manufaktur der Stadt – bei Werkstattbesuchen sieht man, wie jedes Stück von Hand bemalt wird.
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Das Museum zeigt die Geschichte und Vielfalt der Quimper-Fayence von den frühen Manufakturen bis zur Moderne.
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Romanische Kirche aus dem 11./12. Jahrhundert, eine der ältesten der Bretagne, mit stillem Klostergarten.
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Der mittelalterlich inspirierte Klostergarten am Odet – ein ruhiger Rückzugsort neben den Faïenceries.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Seit 1690 wird in Locmaria handbemalte Fayence gebrannt. Die cremefarbene Keramik mit Hahn, blauen Blüten und Figuren in bretonischer Tracht wurde so bekannt, dass sie weltweit nur „Quimper“ genannt wird. Die Faïencerie Henriot-Quimper produziert sie bis heute.
Ja, die Faïencerie Henriot-Quimper bietet Werkstattbesuche an, bei denen man das handwerkliche Bemalen erleben kann; es gibt zudem einen Werksverkauf. Die Führungen finden zu festen Zeiten statt, ein Blick auf die aktuellen Öffnungszeiten lohnt sich.
Notre-Dame de Locmaria ist eine romanische Kirche aus dem 11. und 12. Jahrhundert und damit eine der ältesten der Bretagne. Sie gehörte zu einem mittelalterlichen Priorat; daneben liegt ein stiller, mittelalterlich gestalteter Klostergarten.
07 · In der Nähe
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