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Bootsfahrt auf der Rance
Vom Anleger am Kai fahren in der Saison Ausflugsboote die Rance hinab nach Dinard und Saint-Malo – die schönste Art, die Region zu sehen.
◆ STADTVIERTEL · DINAN
Wer die Rue du Jerzual bis zum Ende hinabsteigt, kommt am alten Hafen von Dinan an – und in einer anderen Welt. Hier, am Ufer der Rance und unter dem hohen gotischen Viaduc, wird die Stadt leise und ländlich. Niedrige Steinhäuser säumen den Kai, Cafés und Crêperien stellen ihre Tische ans Wasser, und am Anleger warten die Ausflugsboote, die bei der richtigen Tide den Fluss hinab bis zur Küste gleiten. Ein Ort zum Innehalten nach dem Trubel der Oberstadt.
Der Hafen war über Jahrhunderte der Grund für Dinans Reichtum. Hier wurden Leinen, Tuch und Getreide auf Lastkähne verladen, die über die Rance bis nach Saint-Malo und von dort hinaus aufs Meer fuhren. Die Rue du Jerzual, die sich vom Place des Merciers herabwindet, war die Lebensader zwischen Oberstadt und Kai – jeder Ballen, jedes Fass nahm diesen Weg. Heute erinnern die soliden Steinhäuser am Wasser an diese Handelszeit.
Über dem Tal spannt sich der Viaduc, ein gotisch anmutender Eisenbahn- und Straßenviadukt, der die Höhen beidseits der Rance verbindet und dem Hafen seine markante Silhouette gibt. Vom Kai führt ein alter Treidelpfad am Ufer entlang – einst zogen Pferde von hier die Lastkähne flussaufwärts, heute spazieren Wanderer und Radfahrer im Schatten der Bäume bis zu den Schleusen und Mühlen weiter draußen.
Der eigentliche Reiz des Hafens ist sein Tempo. Während die Oberstadt von Tagesgästen lebt, sitzt man hier unten am Wasser, sieht die Ebbe das Flussbett freilegen und die Flut die Boote wieder heben. Eine Crêpe, ein Glas Cidre, der Blick auf die Rance – und am Nachmittag steigt man aufs Ausflugsboot, das einen sanft die fünfundzwanzig Flusskilometer hinab zur Korsarenstadt Saint-Malo bringt.
01 · Highlights
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Vom Anleger am Kai fahren in der Saison Ausflugsboote die Rance hinab nach Dinard und Saint-Malo – die schönste Art, die Region zu sehen.
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Der alte Leinpfad führt flussaufwärts am Wasser entlang, vorbei an Schleusen und Mühlen – ideal für einen Spaziergang oder per Rad.
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Der hohe Viadukt über dem Rance-Tal prägt die Silhouette des Hafens und verbindet die Höhen beidseits des Flusses.
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Crêperien und Cafés stellen ihre Tische direkt ans Wasser – der Platz für eine Pause nach dem Abstieg durch die Rue du Jerzual.
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06 · Häufige Fragen
Am schönsten zu Fuß über die kopfsteingepflasterte Rue du Jerzual, die sich vom Place des Merciers hinabwindet – ein steiler, aber malerischer Abstieg vorbei an den Kunsthandwerker-Ateliers. Wer den steilen Rückweg meiden will, nimmt den flacheren Umweg über die Rue du Port.
In der Saison ja. Ausflugsboote fahren die Rance hinab nach Dinard und Saint-Malo. Weil die Fahrt von der Tide abhängt, sind die Abfahrtszeiten täglich verschieden – am besten vorab erkundigen. Viele Reisende fahren per Boot hin und kehren per Bus zurück.
Sehr, für alle, die gern am Wasser gehen. Der alte Leinpfad führt eben am Ufer entlang, vorbei an Schleusen, Mühlen und bewaldeten Hängen. Er eignet sich für einen ruhigen Spaziergang ebenso wie für eine Radtour und ist ein schöner Kontrast zur steilen Oberstadt.
07 · In der Nähe
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