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Stadttor & Uhrturm
Der einzige Zugang zur Insel: eine Brücke, ein Festungstor und darüber der kleine Uhrturm, der zum Wahrzeichen Concarneaus geworden ist.
◆ STADTVIERTEL · CONCARNEAU
Die Ville Close ist Concarneaus Wahrzeichen: eine schmale Felseninsel im Hafenbecken, die über Jahrhunderte zur kompletten Wehrstadt ausgebaut wurde und im 17. Jahrhundert von Vauban ihre heutige Mauergestalt erhielt. Man betritt sie über eine Brücke und durch ein einziges Tor mit Uhrturm. Dahinter führt die gepflasterte Rue Vauban an Crêperien, Handwerksläden und kleinen Höfen vorbei, während der Wallgang oben die Festung umrundet und den Blick über Bucht und offenes Meer freigibt.
Schon im Mittelalter war die Insel im Hafen von Concarneau befestigt – ihre strategische Lage am Eingang der Bucht machte sie über Jahrhunderte umkämpft. Ihre heutige Wucht verdankt die Ville Close jedoch dem 17. Jahrhundert: Sébastien Le Prestre de Vauban, der große Festungsbaumeister Ludwigs XIV., baute die Wälle aus und gab der Inselstadt ihre charakteristische, das Wasser umklammernde Gestalt. Bis heute betritt man sie über eine schmale Brücke und durch das einzige Tor, über dem ein zierlicher Uhrturm sitzt.
Im Inneren ist die Ville Close überraschend klein: Eine einzige gepflasterte Hauptgasse, die Rue Vauban, durchzieht die Insel von einem Ende zum anderen, gesäumt von granitenen Häusern, Crêperien, Galerien und Läden mit bretonischem Handwerk. Wer dem Trubel entkommen will, steigt auf den Wallgang, den chemin de ronde, der auf den Mauerkronen einmal um die Festung führt – mit ständig wechselndem Blick auf Hafenbecken, Fischerboote und das offene Meer dahinter.
Am äußersten Ende der Insel liegt das Marinarium, eine der ältesten meeresbiologischen Stationen der Welt, die einen Einblick in die Unterwasserwelt der bretonischen Küste gibt. Am schönsten ist die Ville Close außerhalb der Stoßzeiten – am frühen Morgen, wenn die Läden noch schließen, oder am Abend, wenn das Licht über die Wälle fällt und die Insel den Tagesausflüglern wieder gehört.
01 · Highlights
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Der einzige Zugang zur Insel: eine Brücke, ein Festungstor und darüber der kleine Uhrturm, der zum Wahrzeichen Concarneaus geworden ist.
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Der Rundweg auf den Granitmauern führt einmal um die Festung – mit Blick über Hafen, Bucht und offenes Meer in alle Richtungen.
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Die einzige Gasse der Inselstadt, gepflastert und granitgrau, gesäumt von Crêperien, Galerien und Läden mit bretonischem Handwerk.
Highlight
Am Inselende eine der ältesten meeresbiologischen Stationen der Welt – Einblick in die Unterwasserwelt der bretonischen Küste.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
04 · Aktivitäten
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Die Gassen und die Rue Vauban sind frei zugänglich. Für den Wallgang auf den Mauern (chemin de ronde) wird in der Saison eine kleine Gebühr erhoben; auch das Marinarium und das Musée de la Pêche am Inseleingang haben eigenen Eintritt.
Für einen Rundgang durch die Rue Vauban und über den Wallgang sollte man ein bis zwei Stunden einplanen. Mit Marinarium, einer Pause in einer Crêperie und Fotostopps wird leicht ein halber Tag daraus.
Die Hauptgasse ist eben, aber kopfsteingepflastert; der Wallgang auf den Mauern hat Treppen und ist nicht barrierefrei. Wer die Mauern nicht erklimmen kann, erlebt die Ville Close auch auf Straßenebene gut.
07 · In der Nähe
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