Highlight
Musée de la Pêche
Im alten Arsenal direkt am Eingang zur Ville Close erzählt das Museum die Geschichte des Fischfangs – mit einem echten Trawler, den man an der Mole begehen kann.
◆ STADTVIERTEL · CONCARNEAU
Vor den Mauern der Ville Close beginnt das arbeitende Concarneau: einer der bedeutendsten Fischereihäfen Frankreichs, traditionell ein Zentrum des Thunfischfangs, dazu Sardinen aus den Konservenmanufakturen. Am Kai landen die Trawler ihren Fang an, die Criée – die Fischauktion – taktet den frühen Morgen. Drumherum dehnt sich das geschäftige Centre-Ville mit Markthalle, Crêperien und Hafenrestaurants. Hier erlebt man die Stadt, die nicht nur vom Tourismus, sondern noch immer vom Meer lebt.
Concarneau wurde groß durch den Fisch. Im 19. Jahrhundert machten die Sardinen die Stadt reich: Dutzende Konservenfabriken legten den Fang ein und verschifften ihn in die ganze Welt; die blauen Netze der Sardinenfischer wurden zum Symbol, an das bis heute das Fest der Filets Bleus erinnert. Später kam der Thunfischfang dazu, und Concarneau entwickelte sich zu einem der wichtigsten Fischereihäfen Frankreichs – eine Rolle, die der Hafen, bei aller Verkleinerung, bis heute spielt.
Wer am frühen Morgen an den Kai kommt, erlebt diese arbeitende Stadt: die Trawler, die ihren Fang löschen, die Criée, in der die Ware versteigert wird, die Möwen über den Aufliegern. Rund um den Hafen liegt das Centre-Ville mit der Markthalle, in der bretonische Spezialitäten von Austern bis Kouign-amann angeboten werden, dazu Crêperien und Restaurants, die servieren, was morgens angelandet wurde. Entlang der Hafenpromenade, dem Quai d'Aiguillon, blickt man auf die Mauern der Ville Close gegenüber.
Das Centre-Ville ist auch der praktische Standort: zentral, lebendig und mit kurzen Wegen zur Ville Close, zum Museum und zu den Bushaltestellen Richtung Strände und Nachbarstädte. Wer Concarneau nicht nur als Postkartenmotiv, sondern als echte bretonische Hafenstadt erleben will, ist hier am Puls.
01 · Highlights
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Im alten Arsenal direkt am Eingang zur Ville Close erzählt das Museum die Geschichte des Fischfangs – mit einem echten Trawler, den man an der Mole begehen kann.
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Am Kai landen die Boote ihren Fang an; früh am Morgen versteigert die Criée die Ware. Eines der letzten lebendigen Hafenbilder der Südbretagne.
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Die Halles bündeln bretonische Spezialitäten – Austern, Fisch, Kouign-amann, gesalzenes Karamell –, drumherum Crêperien und Cafés.
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Die Hafenpromenade mit Restaurants und Terrassen, von der aus man die Mauern der Ville Close gegenüber im Blick hat.
02 · Essen & Trinken
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04 · Sehenswürdigkeiten
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Den Hafen und das Anlanden der Boote erlebt man am Kai frei – am eindrücklichsten früh am Morgen. Die Geschichte des Fischfangs samt einem begehbaren Trawler zeigt das Musée de la Pêche, das direkt am Eingang zur Ville Close liegt.
Entlang des Quai d'Aiguillon und in den Gassen des Centre-Ville reihen sich Fischrestaurants und Crêperien. Hier wird oft serviert, was morgens angelandet wurde – von Austern und Languste bis zu fangfrischem Tagesfisch.
Ja, das Centre-Ville hat eine Markthalle (Halles), dazu finden regelmäßig Wochenmärkte statt. Sie sind ideal für bretonische Spezialitäten wie Austern, Kouign-amann und caramel au beurre salé als Mitbringsel.
07 · In der Nähe
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