Was das Haus gut kann
Der Service trägt dieses Haus, und zwar mit Belegen statt Floskeln: reibungslose Zimmerwechsel samt Gepäcktransport, organisierte Weiterleitung des Koffers ins nächste Hotel, kleine Aufmerksamkeiten mit persönlicher Karte. Ebenso verlässlich ist die Sauberkeit. Dazu die für japanische Verhältnisse großzügigen Zimmer von rund 37 Quadratmetern, das geräumige Bad mit Wanne und kräftigem Wasserdruck sowie die Lage zwischen Hafen, Chinatown und Osanbashi-Pier. Wer Zugang zur Club-Etage hat, findet dort Frühstück und eine abendliche Cocktailstunde, die eine Restaurantrechnung ersetzen kann.
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Wo das Haus Grenzen hat
Der Fitnessbereich ist der Bruch in diesem Haus: sehr klein, mit wenigen Geräten, ohne Kraftstationen und ohne Umkleide, Dusche oder Schließfächer. Für eine Adresse dieser Preisklasse ist das wenig.
Wie der Aufenthalt gelingt
Sonderwünsche gehören ins Buchungsfeld: Wer dort konkret schreibt, was er braucht, bekommt es vorbereitet — von der Bettenzahl bis zur Begrüßung für Kinder. Die Rezeption übernimmt Empfehlungen, Wegbeschreibungen und den Gepäckversand zur nächsten Station; das lohnt sich, wenn die Japanreise mehrere Stopps hat. Für die Anreise ist die U-Bahn-Station Nippon Odori die naheliegende Wahl, der passende Ausgang liegt nur einen Block entfernt. Wer trainieren will, bringt Sportkleidung mit und plant das Duschen im Zimmer ein. Und das Frühstücksbuffet lohnt sich.
Für wen das Haus passt
Ein Haus für Paare, Geschäftsreisende und Familien, die kein Animationsprogramm suchen. Ein Kinderclub, ein Spielzimmer oder ein Spielplatz existieren nicht, wohl aber praktische Kleinigkeiten: Pyjamas und Hausschuhe in Kindergrößen, ein Tritthocker im Bad, gute Wege für den Kinderwagen. Wer dagegen eine Wellnesslandschaft erwartet, wird enttäuscht — dafür ist das Haus nicht gebaut.

































