SehenswürdigkeitZwei Kilometer Kanalufer unter Kirschbäumen zwischen Ginkaku-ji und Nanzen-ji, benannt nach einem Philosophen, der hier dachte.
Nishida Kitarō ging hier täglich entlang, und danach ist der Weg benannt: Tetsugaku no Michi, der Weg des Philosophen. Er folgt einem schmalen Kanal am Fuß der Osthügel und verbindet auf rund zwei Kilometern Ginkaku-ji mit Nanzen-ji.
Als Sehenswürdigkeit ist er denkbar zurückhaltend: ein Uferpfad, mehr nicht. Genau deshalb funktioniert er. Kirschbäume hängen über das Wasser, Katzen sitzen auf den Mauern, und alle paar hundert Meter zweigt ein kleiner Tempel oder ein Café vom Kanal ab.
Die Jahreszeit entscheidet, was für ein Spaziergang daraus wird. Zur Blütezeit Anfang April ist der Weg voll, im Herbst und außerhalb der Saison fast leer.
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Vom Philosophen Nishida Kitarō, der den Pfad täglich ging. Der japanische Name Tetsugaku no Michi bedeutet genau das: Weg des Philosophen. Er kommt von dem Mann, der hier immer wieder lief und dachte, nicht vom Kanal selbst.
Ginkaku-ji und Nanzen-ji liegen an den beiden Enden des Kanalufers. Der Weg lässt sich deshalb gut als Verbindung zwischen zwei Tempelbesuchen gehen, in der einen wie in der anderen Richtung.
Kirschbäume, die sich über das Wasser neigen, Katzen auf den Mauern und alle paar hundert Meter eine Abzweigung: mal ein kleiner Tempel, mal ein Café. Der Reiz liegt in diesen Nebenwegen, nicht im Pfad selbst.
Im Herbst und außerhalb der Saison ist er fast leer. Voll wird es zur Kirschblüte Anfang April – dann ist der Kanal das Ziel und nicht die Verbindung zwischen zwei Tempeln.
Ja. Der Weg ist unspektakulär, und das ist sein Vorzug: ein schmaler Kanal am Fuß der Osthügel, Katzen, Tempelabzweigungen, Cafés. Ohne die Blütenmenge Anfang April bleibt davon mehr übrig, nicht weniger.
Umgebung
Erreichbar zu Fuß ab Philosophenweg.
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