Der Pferderennplatz Meran liegt im Stadtteil Untermais und wurde 1935 eröffnet. Mit seiner Kulisse aus Bergpanorama und altem Baumbestand zählt er zu den schönsten Rennbahnen Europas – eine weitläufige Anlage, in der sich Sport und Landschaft zu einem ungewöhnlichen Ensemble verbinden. Anders als Kurhaus und Promenade steht der Rennplatz für eine andere, lebendigere Seite der Meraner Identität. Zwei Veranstaltungen haben die Bahn weit über Südtirol hinaus bekannt gemacht. Legendär ist das Haflinger-Galopprennen am Ostermontag, bei dem die blonden Südtiroler Haflingerpferde vor vollen Rängen laufen – ein Spektakel, das tief in der regionalen Tradition verwurzelt ist. Im Herbst folgt der Große Preis von Meran, eines der wichtigsten Hindernisrennen des Kontinents, das internationale Aufmerksamkeit auf die Stadt zieht. An Renntagen herrscht im ganzen Viertel Volksfeststimmung. Der Besuch ist dann weniger reine Sportveranstaltung als geselliges Ereignis, bei dem Einheimische und Gäste zusammenkommen. Wer das echte Meran abseits der klassischen Sehenswürdigkeiten erleben möchte, findet hier ein authentisches Stück Stadtleben. Auch außerhalb der großen Renntage ist die Anlage einen Blick wert: Die parkartige Gestaltung mit ihrem alten Baumbestand und dem Blick auf die umliegenden Berge macht den Ort zu einem ruhigen Punkt in Untermais. Wer seinen Besuch auf einen Renntag legen möchte, sollte sich vorab über den Veranstaltungskalender informieren, da Eintrittskarten erforderlich sind.
Renntage für Bewegung und volle Ränge nutzen





























