Vom Hafen von Otranto starten in der Saison täglich Bootstouren entlang der Küste – eine der schönsten Arten, die Region zu erleben. Vieles, was diese Küste ausmacht, erschließt sich nämlich erst vom Wasser aus: einsame Buchten, Grotten und Felsabschnitte, die zu Fuß nicht erreichbar sind, und nicht zuletzt der Anblick der befestigten Altstadt von Otranto selbst, der vom Meer aus eindrucksvoller wirkt als von jeder Landseite. Die Touren führen in beide Richtungen. Nach Norden geht es zur Baia dei Turchi und zu den Stränden der Alimini-Seen, nach Süden vorbei an der markanten Torre del Serpe bis zum Leuchtturm von Punta Palascìa am östlichsten Punkt Italiens und zur fjordartigen Bucht von Porto Badisco. Unterwegs werden Badestopps eingelegt, oft an Stellen, die nur per Boot erreichbar sind – ideal zum Schwimmen und Schnorcheln im klaren Wasser. Angeboten werden ganz unterschiedliche Formate, von kurzen Ausfahrten von rund zwei Stunden bis zu halbtägigen Touren mit mehreren Badepausen. Manche Anbieter fahren größere Boote mit Gruppen, andere kleinere Schlauch- oder Motorboote für individuellere Routen. Gebucht wird unkompliziert direkt am Anleger im Hafen oder bei den örtlichen Anbietern; in der Hochsaison empfiehlt es sich, etwas früher zu kommen oder vorab zu fragen. Für die Tour gehören Sonnenschutz, Wasser, Badesachen und ein Handtuch zur Grundausstattung; eine Kopfbedeckung und ausreichend Trinkwasser sind bei der Sonne über dem Meer wichtig. Die beste Zeit ist die Sommersaison von etwa Mai bis September, wenn das Meer warm und ruhig ist – an windigen Tagen kann der Seegang die Fahrt unangenehm machen oder Touren ganz ausfallen lassen.
Sonnenschutz und Kopfbedeckung






























