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Église Saints-Pierre-et-Paul
Die mächtige neugotische Pfarrkirche aus dem 19. Jahrhundert mit ihrer prägenden Doppelturmfassade.
◆ STADTVIERTEL · OBERNAI
Etwas abseits des belebten Marktplatzes liegt das Kirchenviertel von Obernai, gruppiert um die Église Saints-Pierre-et-Paul. Ihre neugotische Doppelturmfassade aus dem 19. Jahrhundert prägt die Silhouette der Stadt und ist von weitem über die Dächer zu sehen. Im Inneren bewahrt die Kirche ein spätgotisches Heiliges Grab aus dem 15. Jahrhundert und kostbare Glasfenster. Rund um den Kirchplatz wird es ruhiger: stille Gassen, das alte Spital, die Heiligkreuzkapelle. Wer hinter dem Trubel des Place du Marché die kontemplative Seite Obernais sucht – die Stadt der heiligen Odilia –, findet sie hier.
Die Église Saints-Pierre-et-Paul ist eine der größten Kirchen des Bas-Rhin außerhalb Straßburgs. Sie wurde Mitte des 19. Jahrhunderts im neugotischen Stil errichtet und ersetzte einen mittelalterlichen Vorgängerbau. Ihre beiden schlanken Türme prägen die Silhouette von Obernai. Das wertvollste Stück im Inneren ist älter als die Kirche selbst: ein spätgotisches Heiliges Grab aus dem 15. Jahrhundert, das aus dem Vorgängerbau übernommen wurde, dazu kommen kostbare Glasfenster und ein neugotischer Hochaltar.
Rund um die Kirche gruppiert sich ein ruhigerer Teil der Altstadt. Hier steht das Ancien Hôpital, das alte Spital, dessen Apotheke und Kapelle an die soziale Geschichte der Stadt erinnern. In den engen Gassen liegt die Heiligkreuzkapelle, und immer wieder öffnen sich kleine Plätze mit Fachwerkfassaden. Es ist ein Viertel der leisen Töne, das viele Tagesgäste übersehen – gerade deshalb lohnt der Abstecher: Obernai ist seit dem Mittelalter Stadt der heiligen Odilia, und hier, im Kirchenviertel, spürt man diese fromme Tradition am stärksten.
01 · Highlights
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Die mächtige neugotische Pfarrkirche aus dem 19. Jahrhundert mit ihrer prägenden Doppelturmfassade.
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Ein spätgotisches Heiliges Grab aus dem 15. Jahrhundert, das aus dem mittelalterlichen Vorgängerbau übernommen wurde.
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Das alte Spital der Stadt mit historischer Apotheke und Kapelle – ein Zeugnis der sozialen Geschichte Obernais.
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Rund um den Kirchplatz liegen ruhige Fachwerkgassen, die viele Tagesgäste übersehen – ideal zum Bummeln.
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06 · Häufige Fragen
Sie ist eine der größten Kirchen des Bas-Rhin außerhalb Straßburgs, im 19. Jahrhundert neugotisch errichtet, mit prägender Doppelturmfassade. Im Inneren lohnen das spätgotische Heilige Grab aus dem 15. Jahrhundert und die kostbaren Glasfenster den Besuch.
In der Regel ist die Pfarrkirche tagsüber zu den Öffnungszeiten frei zugänglich. Wie überall gilt: Während der Gottesdienste hält man sich zurück, und die Öffnungszeiten können saisonal schwanken.
Der Überlieferung nach wurde Odilia, die Schutzpatronin des Elsass, um 660 in Obernai geboren. Sie gründete das Kloster auf dem nahen Mont Sainte-Odile. Die Stadt trug die Heilige im Wappen, und besonders im Kirchenviertel ist diese fromme Tradition bis heute spürbar.
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