Die kurze Antwort
Dorfkirche von 1778 mit nüchterner Fassade und überraschend reichem Barockinneren – mitten im Gassenlabyrinth.
Die Pfarrkirche Notre-Dame de l'Assomption wurde zwischen 1764 und 1778 vom italienischen Architekten Antoine Spinelli im Auftrag des Herzogs Karl Emanuel III. von Savoyen errichtet – an der Stelle eines verfallenen Vorgängerbaus. Ihre ockerfarbene Fassade ist betont nüchtern: ein klassizistisches Œil-de-Bœuf und doppelte korinthische Pilaster, darüber der erst im 19. Jahrhundert ergänzte Glockenturm. Drinnen aber zeigt sich der pure Barock – ein einschiffiger Raum mit seitlichen Kapellen, Trompe-l'œil-Malereien, echten und gemalten Fenstern und einer „Anbetung der Könige“ aus der Schule Raffaels. Seit 1984 steht die Kirche als Monument historique unter Denkmalschutz. Sie liegt mitten im Gassenlabyrinth und ist ein stiller, kühler Gegenpol zum Trubel der umliegenden Gässchen.
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