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Rue de Siam
Die schnurgerade Hauptachse mit Granitfassaden, schwarzen Marmorbrunnen und Cafés – vom Rathaus hinunter zur Penfeld.
◆ STADTVIERTEL · BREST
Die Rue de Siam ist Brests Rückgrat: eine schnurgerade, breite Achse, die vom Rathaus hinunter zum Pont de Recouvrance und zur Penfeld führt. Nach der Zerstörung des Krieges in nüchternem grauem Granit neu angelegt, ist sie heute die belebte Flaniermeile der Stadt – mit Brunnen aus schwarzem Stein, der Église Saint-Louis, der Markthalle und Cafés, in denen der wahre, unprätentiöse Alltag von Brest sitzt.
Der ungewöhnliche Name der Rue de Siam geht auf das Jahr 1686 zurück, als eine Gesandtschaft des Königs von Siam – des heutigen Thailand – am Hof Ludwigs XIV. über Brest anreiste und durch diese Straße zog. Was damals eine kleine Hafengasse war, ist heute die zentrale Achse der Stadt: nach dem Zweiten Weltkrieg vollständig neu angelegt, breit, gerade und in dem charakteristischen grauen Granit der Region gehalten.
Entlang der Straße markieren sieben Brunnen aus schwarzem Marmor des Künstlers Marta Pan den modernen Wiederaufbau. An ihrem oberen Ende steht das Rathaus, an ihrem unteren öffnet sich der Blick auf die Penfeld und den Pont de Recouvrance. Etwas abseits, in einer Seitenstraße, erhebt sich die wuchtige Nachkriegskirche Église Saint-Louis, eine der größten in Frankreich nach 1945 errichteten Kirchen.
Das Viertel lebt von seinem ehrlichen Alltag. In der überdachten Markthalle Saint-Louis stapeln sich Austern, Krustentiere und Buchweizenmehl für die Galettes; in den Bistros und Crêperien ringsum trifft sich Brest zum Apéro. Wer hier wohnt, hat Tram, Seilbahn, Hafen und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Laufweite – das Centre ist der praktischste Ausgangspunkt der Stadt.
01 · Highlights
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Die schnurgerade Hauptachse mit Granitfassaden, schwarzen Marmorbrunnen und Cafés – vom Rathaus hinunter zur Penfeld.
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Eine der größten Nachkriegskirchen Frankreichs, ein imposantes Zeugnis des Wiederaufbaus mit lichtdurchflutetem Inneren.
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Überdachter Markt mit Austern, Fisch und bretonischen Spezialitäten – der beste Ort für ein Mittagessen mit Meeresblick.
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Der große zentrale Platz vor dem Rathaus, Bühne für Märkte, Feste und den Auftakt der Rue de Siam.
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Er erinnert an die Gesandtschaft des Königs von Siam (heute Thailand), die 1686 auf dem Weg zum Hof Ludwigs XIV. in Brest landete und durch diese Straße zog – seither trägt sie den exotischen Namen.
Ja, das Centre rund um die Rue de Siam ist der praktischste Ort: Bahnhof, Straßenbahn, Stadtseilbahn, Markthalle und die meisten Sehenswürdigkeiten sind zu Fuß oder mit kurzer Tram-Fahrt erreichbar.
Die schwarzen Marmorbrunnen entlang der Rue de Siam, die Église Saint-Louis, die überdachte Markthalle mit Austernständen und den Blick von der Brücke auf die Penfeld und das Château.
07 · In der Nähe
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