Was das Haus gut kann
Das Haus wirkt neu, und das schlägt durch: Die Zimmer erinnern eher an eine stilvolle Wohnung als an ein Hotelzimmer. Von der Rezeption im 23. Stock und aus manchen Zimmern ist an klaren Tagen der Fuji zu sehen. Dazu kommen der große Innenpool mit Whirlpool und Sauna im fünften Stock, der eigene Wellnessbereich, das Essen im Haus und die Lounge in der 22. Etage. Und das Personal ist in der Regel freundlich.
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Wo das Haus Grenzen hat
Beim Service geht die Schere auf: In der Regel stimmt er, doch das Muster der Schwächen ist klar. Warteschlangen beim Einchecken, in der Lounge und selbst beim Frühstück trotz Reservierung, dazu widersprüchliche Auskünfte je nachdem, wen man fragt. Der zweite Punkt ist der Verkehrslärm: In oberen Etagen sind Motorräder und Autos bis in die Nacht zu hören, und die Fenster halten davon zu wenig ab.
Wie der Aufenthalt gelingt
Reserviere das Frühstück vorab und komm trotzdem früh — an den Eierstationen staut es sich, und das Zeitfenster von rund einer Stunde vergeht schnell. Bei Geräuschempfindlichkeit frag beim Einchecken ausdrücklich nach einem Zimmer abseits der Straße. Wer mit dem Auto kommt, sollte rechnen: Parken im Haus ist deutlich teurer als in einem Parkhaus in der Nähe. Vom Bahnhof Sakuragicho ist es ein Fußweg von rund zehn Minuten.
Für wen das Haus passt
Als ruhiger Rückzugsort mit Pool, Spa und Aussicht, von dem aus sich Tokio bequem erschließen lässt, ist das Haus eine gute Wahl — auch mit Kindern, für die der Poolbereich das Ziel ist. Wer dagegen auf reibungslose Abläufe und kurze Wartezeiten Wert legt oder einen leichten Schlaf hat, sollte die Schwächen ernst nehmen: Für diesen Preis darf man mehr Verlässlichkeit erwarten.

































