Die kurze Antwort
Ein Tempelpfad am Osthang über der Altstadt – gut ein Dutzend Tempel und Schreine, kaum Besucher.
Gut ein Dutzend Tempel und Schreine reihen sich am Osthang über der Altstadt von Takayama aneinander, und der Higashiyama-Kurs fädelt sie auf: rund dreieinhalb Kilometer ausgeschilderter Weg, von den Tempelbezirken hinauf bis zu den Resten der Burg Takayama.
Ein ebener Spaziergang ist das nicht. Der Kurs führt über Treppen und durch Friedhöfe, und wer den ganzen Rundweg geht, ist etwa zwei Stunden unterwegs. Dafür öffnet sich zwischendurch immer wieder der Blick über die Dächer der Stadt und auf die Berge dahinter.
Das Auffälligste ist, wie leer es hier bleibt. Selbst an vollen Tagen begegnet man kaum jemandem, weil die Reisegruppen unten in der Altstadt bleiben. Wer den Trubel der Altstadtgassen gegen Stille tauschen möchte, muss dafür nur ein paar Treppen weit steigen.
Das Glockenturmtor des Unryū-ji und die Haupthalle des Sogen-ji stammen aus der abgerissenen Burg Takayama.
Der Rundweg beginnt und endet am Museum für Geschichte und Kunst, rund 15 Gehminuten vom Bahnhof.
Kanamori Nagachika ließ viele Tempel am Osthang auch als Schutz gegen Angreifer aus den Ostbergen bauen.
Der Shiroyama-Park ist der größte Park der Stadt, mit Spazierwegen und einem Spielplatz am Ninomaru.
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Fragen
Für den kompletten Kurs sollte man rund zwei Stunden einplanen. Die Strecke ist etwa dreieinhalb Kilometer lang, führt aber über Treppen und durch mehrere Tempelbezirke – gemütliches Gehen mit Pausen dauert entsprechend länger als die reine Distanz vermuten lässt.
Weil die Reisegruppen unten in der Altstadt bleiben. Der Weg beginnt zwar direkt über den bekannten Gassen, verlangt aber einen Aufstieg über Treppen und mehr Zeit als ein Bummel – und schon das reicht, damit man am Osthang praktisch für sich ist.
Der Kurs verbindet gut ein Dutzend Tempel und Schreine, führt dabei aber auch mitten durch Friedhöfe und über zahlreiche Treppen. Zwischen den Anlagen gibt es immer wieder Ausblicke über die Dächer Takayamas und auf die Berge dahinter.
Er endet bei den Resten der Burg Takayama. Der Weg verbindet also die Tempel am Osthang mit dem ehemaligen Burgareal – wer den Rundweg vollständig geht, kommt an beidem vorbei und nicht nur an den Tempelbezirken.
Nein, der Higashiyama-Kurs ist ausgeschildert. Man folgt der Beschilderung von Tempel zu Tempel, sodass sich der Rundweg auch ohne Karte gehen lässt – praktisch, weil er unterwegs über Treppen und durch Friedhöfe führt und dabei gut ein Dutzend Tempel und Schreine miteinander verbindet.
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