Was das Haus gut kann
Das Haus verbindet, was in dieser Preisklasse selten zusammenkommt. Das eigene Thermalbad hat weiches, nicht gechlortes Wasser und ist für eine geringe Badeabgabe zu nutzen. Das Personal ist die zweite Stärke: Die Rezeption ist rund um die Uhr besetzt, und der Umgangston übertrifft den mancher teurerer Stadthotels. Das japanische Frühstücksbuffet fällt reichhaltig und sättigend aus.
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Wo das Haus Grenzen hat
Die Grenzen liegen im Alter des Gebäudes: abgenutzte Stellen, eine sich lösende Tapete, Möbel, die im Zimmer eher Platz kosten als Nutzen bringen. Anders als die meisten japanischen Hotels bietet das Haus außerdem weiterhin Raucherzimmer an — wenn du rauchfrei brauchst, lass es dir bestätigen. Sauber und sorgfältig gepflegt ist das Haus trotzdem.
Wie der Aufenthalt gelingt
Früh online buchen senkt den Preis deutlich. Fürs Thermalbad hältst du etwas Bargeld bereit, die Badeabgabe wird vor Ort in bar fällig, und Frauen holen den Schlüssel an der Rezeption. Wer spät anreist, kauft besser schon am Bahnhof ein: Der nächstgelegene Supermarkt schließt um 22 Uhr. Wasser wird nicht aufs Zimmer gestellt, dafür stehen draußen Automaten. Und weil das Haus etwas abseits der Hauptachse liegt, lohnt vorab ein Blick auf die Karte — die Zufahrt ist verwinkelt, mit vielen Einbahnstraßen in der Umgebung.
Für wen das Haus passt
Das Haus passt vor allem für alle, die Takayama zu Fuß erleben wollen. Wer früh auscheckt, schafft den Morgenmarkt noch vor der Weiterfahrt. Für Autoreisende sind die kostenfreien Stellplätze ein Argument. Wer ein neuwertiges Zimmer erwartet oder auf ein durchgängig rauchfreies Haus besteht, sollte den Kompromiss kennen: ein älteres, sorgfältig instand gehaltenes Haus zu einem fairen Preis, kein modernes.

































