Die kurze Antwort
Sechs alte Brauereien in Gehweite – erkennbar an der Zedernkugel über der Tür, mit Verkostung für kleines Geld.
Über den Türen hängen Kugeln aus Zedernzweigen. Sugidama heißen sie, und sie sind so etwas wie der Kalender der Brauerei: frisch aufgehängt leuchten sie grün, mit dem Reifen des Sake werden sie braun. Wer in der Altstadt von Takayama darauf achtet, findet sechs alte Häuser in Gehweite voneinander.
Dass hier seit Jahrhunderten gebraut wird, hat mit Hida selbst zu tun. Das kalte Klima und das weiche Bergwasser machen die Region zu einer guten Sake-Gegend, und mehrere Häuser in der Altstadt halten das Handwerk seit Generationen.
Die meisten Brauereien schenken kleine Proben gegen eine geringe Gebühr aus. Man bucht also keinen Programmpunkt, sondern geht von Tür zu Tür und vergleicht. Im Winter kommt mehr dazu: Dann öffnen die Häuser reihum ihre Braustätten für Führungen und zeigen, wo tatsächlich gearbeitet wird.
Für die kurzen Wege zwischen den Brauereien und ein paar Verkostungen unterwegs sind rund zwei Stunden ein realistischer Ansatz.
Bei der Brauerei Harada stehen über zehn Sake-Sorten zur Probe.
Wer es sehr trocken mag, geht zu Oita, wo seit der Gründung 1720 der Onikoroshi gebraut wird.
Kawashiri hat sich auf Sake spezialisiert, der über Jahre gereift wird.
Hirase am Ebizaka-Hang gilt mit rund 400 Jahren als älteste Brauerei der Stadt, ihre Marke heißt Kusudama.
Niki braut seit 1695 mit Wasser aus dem Brunnen im Haus, nach dem die Marke Tamanoi benannt ist.
Bei Funasaka gibt es neben Sake auch Pflaumen- und Yuzu-Likör, dazu ein Restaurant mit Hida-Rind.
Umgebung · Sanmachi Suji
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Fragen
Sie heißt Sugidama und besteht aus Zedernzweigen. Frisch aufgehängt ist sie grün; während der Sake im Haus reift, wird sie braun. An ihr erkennst du beim Bummel durch die Altstadt, welches Gebäude eine Brauerei ist.
Die meisten Brauereien schenken kleine Proben gegen eine geringe Gebühr aus. Der Reiz liegt darin, mehrere Häuser hintereinander zu vergleichen, statt sich an einem einzigen festzuhalten.
Das kalte Klima und das weiche Bergwasser machen Hida zu einer guten Sake-Region. Auf dieser Grundlage brauen in der Altstadt von Takayama gleich mehrere Häuser seit Jahrhunderten.
Im Winter ja: Dann öffnen die Brauereien reihum ihre Braustätten für Führungen. Außerhalb dieser Saison bleibt es bei den Proben, die die Häuser selbst ausschenken.
Rund zwei Stunden. Die sechs Häuser liegen in Gehweite voneinander, die Zeit geht also weniger für die Wege drauf als für die Proben und die Aufenthalte in den einzelnen Brauereien.
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