Bahnhof, Onsen und Fußbad in einem Haus
Das Bad trägt den Aufenthalt: ein großes Thermalbad im Haus, das zwischen den Geschlechtern wechselt, dazu ein Fußbad, das nach langen Tagen auf den Beinen guttut. Die Zimmer sind für japanische Verhältnisse geräumig, mit Waschtrockner samt Waschmittel und Mikrowelle. Und der Weg zum Zug ist kurz: Bahnhof und Fernbusterminal liegen gleich nebenan, Altstadt und Morgenmärkte erreichst du zu Fuß.
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Wo das Haus Grenzen hat
Die Einschränkungen liegen im Detail. Das Abendbuffet ist reichhaltig, überzeugt im Verhältnis zum Preis aber nicht durchgehend. Dazu Dinge, die je nach Anspruch stören: fehlende Trennwände im Umkleidebereich, ein dauerhaft laufender Abluftventilator und Wartezeiten beim Einchecken zu Stoßzeiten.
Wie der Aufenthalt gelingt
Das Abendessen mit Hida-Rind ist reservierungspflichtig und am Wochenende schnell ausgebucht — buch es am besten gleich mit dem Zimmer. Auch das private Bad wird nach Reihenfolge des Eintreffens vergeben und kostet extra; frag früh danach. Und wer den Begrüßungsdrink mitnehmen will, muss am frühen Nachmittag da sein, sonst ist das Zeitfenster vorbei.
Für wen das Haus passt
Passend für Familien und Autoreisende, die Takayama als Basis nutzen und abends nicht mehr weit wollen: Bad, Abendessen und Wäsche liegen unter einem Dach, die Zimmer nehmen drei Personen ohne Enge auf. Auch als Umstiegspunkt zwischen Zug und Fernbus ist die Lage schwer zu schlagen. Wer ein traditionelles Ryokan mit Betreuung am Zimmer und mehrgängigem Menü sucht, bekommt hier bewusst etwas anderes: ein modernes Hotel mit Thermalbad.

































