Was das Haus gut kann
Drei Leistungen sind im Preis enthalten. Beim Frühstück kommen Reis, Misosuppe und Beilagen täglich von einem örtlichen Anbieter, Brot steht ebenfalls bereit. Dazu das hauseigene Thermalbad – und am frühen Abend Begrüßungsgetränke, von Softdrinks bis Sake und Wein. Das Haus ist neu und sauber, die Zimmertür öffnet per PIN, und an einer Theke stehen Pflegeartikel zur Selbstbedienung.
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Wo das Haus Grenzen hat
Die Bäder sind der Haken. Das Zimmerbad ist sehr klein und ganz aus Kunststoff, die Wassertemperatur lässt sich schlecht regeln. Das Gemeinschaftsbad ist ebenfalls knapp: drei Duschen, wenige Waschplätze, eine enge Umkleide und Zeitfenster, die zwischen Männern und Frauen wechseln. Auch die Zimmer sind eng – Koffer lassen sich oft nur auf dem Bett öffnen.
Wie der Aufenthalt gelingt
Reserviere den Stellplatz gleich bei der Buchung. Reservierte Plätze sind mit einem Namensschild markiert und kosten rund 800 Yen pro Nacht. Ohne Reservierung suchst du dir selbst etwas in der Umgebung – bei später Ankunft im Dunkeln ein Problem. Fürs Thermalbad das Zeitfenster des eigenen Geschlechts erfragen und früh hingehen, solange die Umkleide leer ist. Getränke kaufst du besser vorher im Supermarkt – die Automaten im Haus führen überwiegend Alkoholisches. Und das Getränkeangebot am frühen Abend nicht verpassen, es endet um 20 Uhr.
Für wen das Haus passt
Für ein bis zwei Nächte in Takayama, allein oder zu zweit mit wenig Gepäck, ist das Preis-Leistungs-Verhältnis stark: Frühstück, Bad und Getränke sind eingerechnet, der Weg in die Altstadt kurz. Wer Platz braucht oder gern lange und in Ruhe badet, ist hier falsch.

































