Die kurze Antwort
Das Stammhaus der frittierten Spieße – und der Ursprung der Regel, nicht zweimal in die Sauce zu tauchen.
Auf dem Tisch steht ein gemeinsamer Behälter mit dünner Sauce, und er ist der Grund für die bekannteste Regel des Hauses: Jeder Spieß wird nur einmal eingetaucht. Wer mehr Sauce möchte, nimmt ein Kohlblatt als Löffel. Daruma serviert Kushikatsu seit 1929 – panierte und frittierte Spieße mit Fleisch, Gemüse, Käse oder Garnele –, und das Lokal in Shinsekai gilt als der Ort, an dem diese Regel ihren Ursprung hat.
Bestellt wird stückweise, sodass man sich Spieß für Spieß durch die Karte arbeiten kann. Auf den Spießen stecken unter anderem Lotuswurzel, Spargel, eingelegter Ingwer (beni shōga) und geschmorte Rindersehne.
Der Laden ist eng, laut und schnell, die Bestuhlung knapp; serviert wird am Tresen wie am Tisch. Bier und andere alkoholische Getränke gibt es dazu, das Format trägt einen kurzen Zwischenstopp ebenso wie ein längeres Abendessen, und wer allein unterwegs ist, fällt an der Theke nicht auf. Das Lokal ist rauchfrei, mittags wie abends gut besucht und sowohl bei Reisenden als auch bei Studierenden bekannt.
Zwei Dinge sollte man vorab wissen: Gezahlt wird ausschließlich bar, und der zugehörige Parkplatz ist kostenpflichtig.
Die Panade um die Spieße ist auffallend dünn.
Samstags und sonntags öffnet das Lokal schon um 10:30 Uhr, unter der Woche um 11:00 Uhr.
Auch Familien mit Kindern sind in dem engen Lokal willkommen.
Wann hingehen
Am vollsten wird es gegen 19 Uhr.
Andrang über den Tag
Mittel aller WochentageRuhigster Tag: FreitagVollster: Samstag
Stimmen
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Davor & danach
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Fragen
Die dünne Sauce steht in einem gemeinsamen Behälter, aus dem alle am Tisch schöpfen. Damit sie sauber bleibt, gilt die eiserne Regel: einmal eintauchen, dann essen. Kein zweites Mal. Das Verbot des Double-Dipping ist eines der Themen, die Gäste hier am häufigsten ansprechen.
Sie sind der legale Weg zu mehr Sauce. Statt den angebissenen Spieß ein zweites Mal einzutauchen, schöpft man mit einem Kohlblatt wie mit einem Löffel Sauce aus dem Behälter und gibt sie über den Spieß.
Neben dem Kushikatsu selbst werden vor allem Lotuswurzel, Spargel, eingelegter Ingwer (beni shōga) und geschmorte Rindersehne diskutiert. Die Karte reicht darüber hinaus von Fleisch über Gemüse bis zu Käse und Garnele – bestellt wird stückweise, man muss sich also nicht festlegen.
Dünn. Der frittierte Mantel bleibt spürbar knapper, als man es von Frittiertem sonst kennt, und die Zutat im Inneren bleibt dadurch schmeckbar.
Nein. Daruma in Shinsekai nimmt ausschließlich Bargeld – vor dem Besuch also Yen abheben. Auch der zugehörige Parkplatz ist kostenpflichtig, wer mit dem Auto kommt, sollte das einplanen.
Ja. Es gibt Counter-Service am Tresen, das stückweise Bestellen passt zu einer einzelnen Person, und Alleinessende gehören hier zum normalen Bild. Zu bedenken ist nur: Der Laden ist eng, laut und schnell – ein ruhiges Essen wird es nicht.
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