Die kurze Antwort
593 gegründet und damit einer der ältesten buddhistischen Tempel des Landes – fünfstöckige Pagode im Innenhof.
Wer nach Shitennō-ji kommt, kommt der Geschichte wegen – und die reicht weit zurück. Der Tempel im Osakaer Bezirk Tennoji gilt als erster staatlich errichteter buddhistischer Tempel Japans, gegründet 593. Untrennbar damit verbunden ist der Name Prinz Shotoku.
Der ummauerte innere Bezirk mit der fünfstöckigen Pagode und der Haupthalle kostet Eintritt, das weitläufige Außengelände nicht. Wer die Pagode aus der Nähe sehen will, zahlt also – für einen Rundgang über das Gelände reicht der freie Teil.
An zwei Tagen im Monat, am 21. und 22., ändert sich der Charakter des Besuchs: Dann findet ein großer Flohmarkt statt, auf dem sich Antiquitäten, Kimono und Trödel finden. Statt eines stillen Rundgangs zwischen Pagode und Haupthalle erwartet einen dann Marktbetrieb — wer in Ruhe stöbern will, sollte dafür deutlich mehr Zeit einplanen als für den Tempel allein.
Der Tempel steht mitten in der Hochhaus-Stadt, und dieser Kontrast prägt den Besuch. Praktisches zum Schluss: Eingang und Parkplätze sind rollstuhlgerecht, Toiletten gibt es auf dem Gelände, geöffnet ist täglich von 08:30 bis 16:00 Uhr.
Die Gründung geht auf den Kampf der Soga gegen Mononobe no Moriya zurück, für dessen Sieg Prinz Shotoku gebetet haben soll.
Mehrere Tore führen aufs Gelände, am Westtor steht ein großes Torii, sonst eher das Zeichen eines Schreins.
Hinter den Tempeldächern ragt der Wolkenkratzer Abeno Harukas auf, vom Gelände aus gut zu sehen.
Wann hingehen
Am vollsten wird es gegen 11 Uhr.
Andrang über den Tag
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Umgebung · Tennoji
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Fragen
Ja. Nur der ummauerte innere Bezirk mit Pagode und Haupthalle kostet Eintritt, das weitläufige Außengelände ist frei zugänglich. Wer wenig Zeit hat oder an einem Markttag kommt, kann den Tempel also auch ohne Ticket erleben — die Pagode selbst sieht man allerdings nur von innen aus der Nähe.
Dann findet auf dem Gelände ein großer Flohmarkt statt. Angeboten werden Antiquitäten, Kimono und Trödel. Das verändert den Charakter des Besuchs deutlich: Statt eines stillen Tempelgangs erwartet einen ein Marktbetrieb, für den man deutlich mehr Zeit einplanen sollte.
Nein. Die Gebäude wurden über die Jahrhunderte mehrfach zerstört und originalgetreu wieder aufgebaut, der jüngste Wiederaufbau erfolgte nach dem Krieg. Entsprechend neu wirkt das Holz. Alt ist hier vor allem die Institution, nicht die Bausubstanz.
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