Die kurze Antwort
Udon-Haus in einer Seitengasse der Dōtonbori – klare Dashi-Brühe, seit Generationen unverändert.
Bambus vor der Tür, eine Holzfassade, dahinter ruhige Gasträume: Wer vom Neonlärm der Dōtonbori ein paar Schritte in die Seitengasse geht, steht plötzlich in einer ganz anderen Stadt. Imai ist ein Udon-Haus, das seine klare Dashi-Brühe seit Generationen unverändert kocht.
Die Spezialität heißt Kitsune Udon – weiche Nudeln in heller Dashi-Brühe, obenauf süß eingelegter Tofu. Die Brühe ist dabei der eigentliche Punkt: hell, klar und deutlich zurückhaltender als alles, was man in Tokio bekommt. Nach einem Tag Streetfood ist das eher ein Gegenpol als ein weiterer Höhepunkt.
Wer über die Kitsune Udon hinaus bestellen will, ist mit Nabeyaki Udon gut beraten.
Neben den Nudeln stehen auch Tempura und Oyakodon auf der Karte, dazu gibt es Bier.
Die Speisekarte liegt auch auf Englisch vor, bestellen klappt also ohne Japanischkenntnisse.
Davor & danach
4 weitere auf der Karte
Fragen
Das Gericht, für das Imai bekannt ist: weiche Udon-Nudeln in heller Dashi-Brühe, darauf süß eingelegter Tofu. Der Tofu bringt die einzige deutliche Süße in eine ansonsten sehr zurückhaltende Schüssel.
Sie ist hell und klar statt dunkel und kräftig – deutlich zurückhaltender als alles, was man in Tokio serviert bekommt. Genau diese Zurückhaltung ist hier die Spezialität und nicht ein Mangel an Würze.
Gerade dann. Die Gasträume liegen nur wenige Schritte neben dem Trubel, wirken aber sofort wie ein anderer Ort – ruhig, hölzern, mit Bambus vor der Tür. Die milde Brühe ist der passende Gegenpol zu einem Tag voller kräftiger Straßenküche.
Dein Osaka-Tag
Ein Vorschlag — die Reihenfolge änderst du im Plan.
So könnte der Tag aussehen