Die kurze Antwort
Nahas Markthalle – bunter Rifffisch, Schweinegesichter und Meerestrauben, mit Küche im Obergeschoss.
Kaufen und kochen lassen – das ist der Trick, den man im Makishi-Markt kennen sollte. Was man unten an einem der Stände aussucht, trägt man gegen eine kleine Gebühr ins Obergeschoss, wo eine der Küchen es zubereitet. Mochiage heißt dieses Prinzip, und es macht aus einer Markthalle ein Lokal, dessen Speisekarte man sich vorher selbst zusammenstellt.
Die Auslagen im Erdgeschoss zeigen dabei, wie anders Okinawa isst: leuchtend blaue und grüne Rifffische liegen neben Meerestrauben, dem Algenkaviar der Inseln, neben Schweineohren und -gesichtern und Bittermelone. Die Halle wurde vor wenigen Jahren neu gebaut und ist heute stark auf Besucher ausgerichtet, ohne ihren Charakter dabei zu verlieren.
Worum es den Gästen geht, lässt sich an ihren Bewertungen ablesen: Meeresfrüchte sind mit großem Abstand das meistdiskutierte Thema, danach folgen die okinawanische Küche allgemein sowie Krebstiere. Seltener, aber immer wieder genannt werden einzelne Inselspezialitäten – Soki Soba, die Nudelsuppe mit Schweinerippchen, Erdnuss-Tofu, inseltypische Schalotten und Zackenbarsche.
Praktisch ist der Besuch unkomplizierter, als das Bild vom traditionellen Fischmarkt vermuten lässt. Geöffnet ist täglich von 08:00 bis 22:00, Toiletten sind vorhanden, Eingang und WC sind stufenlos erreichbar. Bezahlt wird längst nicht nur bar: Kreditkarte, kontaktloses Bezahlen per Smartphone sowie PayPay, Rakuten Pay und Transit-IC-Karten werden akzeptiert.
Frischen Fisch vom Stand lässt man sich oben nicht nur garen, sondern auch roh als Sashimi aufschneiden.
Neben den Fischhändlern gibt es Metzgerstände und Läden mit Mitbringseln aus Okinawa.
Der Markt liegt nur wenige Schritte abseits der Kokusai-dori.
Wann hingehen
Am vollsten wird es gegen 13 Uhr.
Andrang über den Tag
Mittel aller WochentageRuhigster Tag: SonntagVollster: Samstag
Stimmen
4,12.825 Bewertungen · Google
Du warst hier? Erzähl den Nächsten davon. Erfahrung teilen →
Umgebung · Kokusai-dori
Fragen
Mochiage ist das Hausprinzip des Marktes: Man kauft seine Ware unten an einem der Stände und lässt sie im Obergeschoss gegen eine kleine Gebühr zubereiten. Statt aus einer fertigen Karte zu bestellen, stellt man sich sein Essen also erst an der Auslage zusammen und isst es anschließend eine Etage höher.
Weil Okinawa subtropisch ist und aus dem Riff fischt. In den Auslagen liegen deshalb leuchtend blaue und grüne Rifffische, dazu Meerestrauben als Algenkaviar – eine Warenwelt, die mit dem üblichen japanischen Fischsortiment wenig gemeinsam hat.
Für die Meeresfrüchte in erster Linie – Krebstiere, Fisch und Schalentiere. Danach für die okinawanische Küche im Ganzen, die hier im Erdgeschoss als Zutat vor dir liegt.
Soki Soba, die Nudelsuppe mit geschmorten Schweinerippchen, steht obenan. Dazu Erdnuss-Tofu, die inseltypischen Schalotten, Meerestrauben und Zackenbarsche. Eine feste Speisekarte ist das nicht – was es am Tag des Besuchs gibt, entscheidet die Auslage.
Ja. Neben Kreditkarten werden kontaktloses Bezahlen per Smartphone sowie die japanischen Bezahldienste PayPay und Rakuten Pay und die Transit-IC-Karten akzeptiert – für eine Markthalle ungewöhnlich breit. Etwas Bargeld schadet trotzdem nicht, da nicht jeder Stand jede Methode führen muss.
Sie ist deutlich stärker auf Besucher ausgerichtet als früher, hat ihren Charakter dabei aber nicht verloren. Der Handel im Erdgeschoss läuft weiter über die Stände, und die Ware – Rifffisch, Schweineohren und -gesichter, Bittermelone – ist dieselbe geblieben.
Dein Naha-Tag
Ein Vorschlag für den Vormittag — die Reihenfolge änderst du im Plan.
So könnte der Tag aussehen