Die kurze Antwort
Okinawas eigener Schnaps aus Langkornreis, dazu Gōyā-Chanpurū und abends oft live gespielte Sanshin.
Destilliert wird Awamori aus thailändischem Langkornreis, gereift in Tonkrügen – und je länger er darin liegt, desto milder wird er. Der gereifte Kūsu ist die teurere Variante; getrunken wird beides meist mit Wasser und Eis. Darum dreht sich der Abend in Nahas Izakaya: ein Schnaps, den es so nur auf Okinawa gibt, und dazu die Küche der Insel.
Ein Abend besteht hier eher aus vielen Tellern als aus einem Hauptgang.
Und oft spielt jemand Sanshin, bis irgendwann alle Kachāshī tanzen – das gehört dazu.
Für den Einstieg eignet sich ein Awamori-Mix mit Shikwasa, der Limette Okinawas.
Neben Eiswasser ist auch Oyuwari verbreitet, Awamori mit heißem Wasser verdünnt.
Den Reis verzuckert allein schwarzer Koji-Schimmel, bei keiner anderen Spirituose der Welt ist das so.
Davor & danach
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Fragen
Kūsu ist der in Tonkrügen gereifte Awamori. Die Lagerung macht ihn milder – und teurer als die junge Variante. Beide entstehen aus destilliertem thailändischem Langkornreis.
Meist mit Wasser und Eis verdünnt, nicht pur heruntergestürzt. So begleitet er einen ganzen Abend aus kleinen Tellern, statt ihn nach zwei Gläsern zu beenden.
Bittermelone, Tofu und Ei. Die Bittermelone schmeckt, wie sie heißt – wer Bitteres nicht mag, bestellt sie lieber für die Runde als für sich allein.
Gut möglich. In vielen Lokalen spielt am Abend jemand Sanshin, und irgendwann tanzen alle Kachāshī. Das ist kein Programmpunkt für Zuschauer, sondern Teil des Abends – Mitmachen ist erwünscht, niemand erwartet Können.
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