Was das Haus gut kann
Der Empfang ist die größte Stärke: Der Service zeigt sich an Details — Koffer, die aufs Zimmer gebracht werden, ein Check-in im Sitzen bei einer Tasse Tee, eine Begrüßung bei jedem Weg durch die Lobby. Die Anbindung ist sehr gut: Die Station der Hochbahn liegt direkt am Haus und ist auch bei Regen trocken zu erreichen, der Busbahnhof gegenüber, der Flughafen ist in wenigen Minuten geschafft, in die zentrale Einkaufsstraße läuft man rund zehn Minuten. Die Zimmer messen ab etwa 35 Quadratmeter, samt großem Bad mit separatem Waschbereich. Das Frühstück überzeugt in der Regel, von den Fensterplätzen aus mit Blick auf Hafen und Skyline.
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Wo das Haus Grenzen hat
Der Grundriss ist Geschmackssache: Lobby und Restaurant liegen in der obersten Etage, jeder Weg nach draußen bedeutet also zwei Aufzugfahrten. Das gehört zum Charakter des Hauses, kann aber schlicht lästig sein. Dazu kommen das WLAN, das meist nicht überzeugt, und der Fitnessbereich, bei dem es in der Regel nicht besser aussieht.
Wie der Aufenthalt gelingt
Buche das Frühstück dazu; Fensterplätze mit Blick auf Hafen und Stadt werden je nach Andrang zugeteilt, früh kommen hilft. Wer mit dem Auto anreist, rechnet mit einer Tagespauschale fürs Parken und nutzt bei flachem Fahrzeug besser den Service am Haupteingang statt der eigenen Einfahrt. Für die Aussicht lohnen sich die oberen Etagen. Und die Wege in der Stadt lassen sich zu Fuß und mit der Hochbahn erledigen; für Naha allein brauchst du keinen Mietwagen.

































