Die kurze Antwort
Die Große Buddha-Halle beherbergt eine 15 Meter hohe Bronzestatue und gehört zu den größten Holzbauten der Welt.
Die Zimmermannskunst der Großen Buddha-Halle hat einen eigenen Namen: daibutsuyō. Die Halle im Nara-Stadtteil Zoshicho gehört zu den größten Holzbauten der Welt und beherbergt eine 15 Meter hohe Bronzestatue.
Der Daibutsu wurde im 8. Jahrhundert gegossen und verschlang einen großen Teil der damaligen Bronzevorräte des Landes. Die heutige Halle ist ein Wiederaufbau von 1709 und nur noch zwei Drittel so breit wie das Original – trotzdem wirkt sie beim Eintreten überwältigend.
Hinter der Statue steht eine Säule mit einem Loch in der Größe von Buddhas Nasenloch; wer hindurchpasst, dem wird Erleuchtung nachgesagt. Wie sehr das hängen bleibt, zeigen die Bewertungen: nostril kommt dort 37-mal vor, an dritter Stelle aller Stichwörter und noch vor der Nara-Zeit.
Die Anlage gehört zum festen Programm japanischer Klassenfahrten. Geöffnet ist an allen sieben Tagen von 08:00 bis 17:00 Uhr, Toiletten gibt es auf dem Gelände.
Schon am Südtor Nandaimon stehen links und rechts zwei Nio-Wächterstatuen.
Um den Daibutsu herum stehen in der Halle weitere Buddha-Figuren.
In der Großen Buddha-Halle gibt es einen Schalter, an dem man Goshuin, die Tempelsiegel, bekommt.
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Fragen
Die Öffnung entspricht der Größe von Buddhas Nasenloch. Wer hindurchpasst, dem wird Erleuchtung nachgesagt.
Nein. Gegossen wurde der Daibutsu im 8. Jahrhundert, die Halle um ihn herum ist ein Wiederaufbau von 1709 und nur noch zwei Drittel so breit wie das Original. Beim Eintreten wirkt sie trotzdem überwältigend.
Klassenfahrten – auf Japanisch ensoku – steuern den Tempel regelmäßig an. Wer Ruhe sucht, sollte größere Gruppen einkalkulieren.
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