Was das Haus gut kann
Der Service ist die Stärke des Hauses, oft mit konkreten Gesten: ausgeliehene Regenschirme bei Regen, Gepäckaufbewahrung nach dem Auschecken oder Erklärungen zum lokalen Sake während des Essens. Mit Englisch kommst du in der Regel problemlos durch. Abendessen und Frühstück sind in der Regel gut, mit saisonalen Zutaten und zurückhaltender Würzung. Auch Bäder und Sauberkeit überzeugen meist. Die Tatami-Zimmer mit Futon sind geräumig und passen besonders gut zu Familien.
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Wo das Haus Grenzen hat
Echte Schwächen hat das Haus kaum, ein paar Dinge solltest du trotzdem wissen. Die öffentlichen Bäder sind kostenfrei, das private Bad dagegen kostet extra und muss reserviert werden. Und das Abendessen fällt so umfangreich aus, dass du es womöglich nicht aufessen kannst.
Wie der Aufenthalt gelingt
Möchtest du das mehrgängige Abendessen, buche es früh mit; bleibst du nur eine Nacht, reserviere es vorab. Das private Bad lässt sich gegen Gebühr an der Rezeption belegen, die Gemeinschaftsbäder stehen ohne Zusatzkosten offen. Beim Packen kann man sich zurückhalten: Yukata in mehreren Größen, Hausschuhe, Handtücher und ein Selbstbedienungsangebot an Pflegeartikeln liegen bereit, dazu kostenfreier Kaffee und Tee im Empfangsbereich. Praktisch für Autofahrer ist, dass der Wagen nach dem Auschecken noch eine Weile stehen bleiben darf, während man die Umgebung erkundet.
Für wen das Haus passt
Viele reisen mit Kindern an, für die es nicht selten die erste Begegnung mit einem traditionellen japanischen Zimmer ist. Ebenso wichtig ist die Lage: Bahnhof, Einkaufsstraße, der Park mit den bekannten Rehen sowie die großen Tempel sind zu Fuß erreichbar, was das Haus zu einer bequemen Basis für ein bis zwei Tage Sightseeing macht. Wer ein modernes Hotelzimmer mit Bett und Schreibtisch erwartet, liegt hier falsch; der Reiz liegt gerade im Nostalgischen.

































