Ein kleines Haus, das über den Service lebt
Ein sehr kleines Haus mit rund einem Dutzend Zimmern, wenige Gehminuten vom Bahnhof Kintetsu Nara entfernt, mit Blick auf das Gelände des Kofuku-ji. Service und Küche überzeugen meist: Zur Begrüßung gibt es ein warmes Tuch und Tee, und Obst, Kaffeemaschine, Snacks und Getränke im Zimmer kosten nichts extra. Das französische Restaurant im Haus mit regionalem Gemüse aus der Präfektur Nara ist ein eigener Grund für die Reise.
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Wo das Haus Grenzen hat
Echte Schwächen hat das Haus kaum; planungsrelevant sind die Rahmenbedingungen des Konzepts. Im Restaurant gilt eine Kleiderordnung, die aber nicht streng ist, und der Eingang ist so unauffällig, dass er sich mit dem Auto leicht übersehen lässt.
Wie der Aufenthalt gelingt
Reserviere das Abendessen oder das Menü zusammen mit dem Zimmer, denn die Küche ist hier der Kern des Aufenthalts und die Kapazität ist naturgemäß klein. Halte einen Abend für Bar und Musiksalon frei. Frag beim Einchecken nach Routen und Fahrzeiten: Das Team gibt sehr konkrete Auskünfte, inklusive Kleinigkeiten für den Ausflug in den Park.
Für wen das Haus passt
Das ist eine Adresse für Paare und Alleinreisende, die in Nara einen besonderen Anlass begehen oder sich bewusst etwas gönnen wollen, und die den Abend im Haus verbringen möchten statt draußen. Wer eine Basis zum Schlafen zwischen zwei vollen Besichtigungstagen sucht, zahlt hier für ein Konzept, das er gar nicht nutzt. Wer mit jüngeren Kindern reist, muss die Altersgrenze vorab klären. Die Nähe zum Bahnhof macht die Anreise aus Osaka oder Kyoto unkompliziert, ein Mietwagen ist nach mehreren Berichten überflüssig.



































