Die kurze Antwort
Schrein am Waldrand mit rund 3.000 Laternen – aus Stein entlang der Wege, aus Bronze unter den Dächern.
Laternen machen diesen Schrein am Waldrand aus. Rund 3.000 stehen und hängen an ihm: aus Stein entlang der Zuwege, aus Bronze unter den Dächern. Der zinnoberrote Anstrich lässt Kasuga-Taisha im dunklen Wald leuchten, und der Weg dorthin führt zwischen tausenden moosbewachsenen Steinlaternen hindurch, gestiftet über Jahrhunderte.
Kasuga-Taisha war der Hausschrein des Fujiwara-Clans. Im Inneren führt ein abgedunkelter Gang an Bronzelaternen vorbei, von denen einige dauerhaft entzündet sind und sich in Spiegeln vervielfachen. Zweimal im Jahr werden alle Laternen gleichzeitig angezündet.
Der Schrein steht selten allein auf dem Programm – Kōfuku-ji und das Nigatsu-dō von Tōdai-ji gehören für die meisten zum selben Tag, dazu die Rehe von Nara und ihre shika-senbei.
Der Schrein ist täglich geöffnet, Toiletten gibt es vor Ort, und für die Anfahrt sind barrierefreie Parkplätze ausgewiesen.
Die Gebetshalle ist frei zugänglich, nur der innere Bereich mit den Schreinbauten kostet Eintritt.
Im Mai blühen am Schrein über 200 Glyzinien, die Wappenblume der Fujiwara.
Hinter dem Hauptkomplex reihen sich zwölf Nebenschreine der Glücksgötter, einer davon für Partnersuche und Ehe.
Wann hingehen
Am vollsten wird es gegen 13 Uhr.
Andrang über den Tag
Mittel aller WochentageRuhigster Tag: MittwochVollster: Samstag
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Umgebung · Nara-Park
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Fragen
Dort sind einige der Bronzelaternen dauerhaft entzündet. Weil der Gang abgedunkelt ist und Spiegel das Licht vervielfachen, lässt sich der Laternenschein ganzjährig erleben – nicht nur an den beiden Tagen im Jahr, an denen alle Laternen gleichzeitig brennen.
Zweimal im Jahr werden sämtliche Laternen zugleich angezündet – die aus Stein entlang der Wege ebenso wie die Bronzelaternen unter den Dächern. Wer nicht zu einem dieser beiden Anlässe kommt, findet den entzündeten Laternenschein im abgedunkelten Innengang.
Der Schrein war der Hausschrein der Fujiwara. Nach den Laternen ist die Familiengeschichte das, was den Ort trägt – wer sich dafür interessiert, ist hier an der richtigen Adresse.
Mit tsuri-dōrō sind die hängenden Bronzelaternen gemeint, mit kairō die überdachten Gänge, in denen sie unter den Dächern sitzen. Beide bezeichnen genau den Teil des Schreins, der sich von den Steinlaternen entlang der Zuwege unterscheidet.
Ja, Schulgruppen gehören hier zum normalen Bild. Eng wird es vor allem entlang der Laternenwege und im abgedunkelten Innengang – wenn dort gerade eine Klasse unterwegs ist, hilft es, kurz zu warten.
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