Was das Haus gut kann
Zwei Dinge tragen das Haus: das Personal und die Lage. Das Haus liegt im Park selbst, zwischen den großen Tempeln und Schreinen von Nara. Morgens stehen mitunter Rehe direkt vor dem Fenster, und nach Abreise der Tagesbesucher hast du das Gelände fast für dich allein. Das Team ist aufmerksam: Karten mit eingezeichneten Empfehlungen, Tipps für einen Aussichtspunkt zum Sonnenuntergang wenige Gehminuten entfernt, Gepäckaufbewahrung für den Tag. Küche, Aufenthaltsraum und Essbereich stehen allen offen.
Mehr lesen · 3 weitere Kapitel
Wo das Haus Grenzen hat
Die Grenzen sind die eines Gasthauses, nicht die eines Hotels. Ein Teil der Sanitärbereiche wird gemeinschaftlich genutzt, Fernseher und Telefon gibt es im Zimmer nicht, und am Eingang werden die Schuhe getauscht.
Wie der Aufenthalt gelingt
Hol dir die Parkkarte an der Rezeption und lass dir die Empfehlungen einzeichnen. Das Gelände ist zu groß, um es ohne Plan sinnvoll abzulaufen, und der Aussichtspunkt für den Sonnenuntergang liegt nur ein paar Minuten entfernt. Kaufe vor dem Weg in den Park ein: Rund um den Bahnhof Kintetsu Nara gibt es Supermärkte, und im Park selbst wird die Versorgung dünn. Im Haus stehen Küche, Kühlschrank, Mikrowelle sowie Tee und Kaffee bereit. Kommst du erst nach 19 Uhr an, frag an der Rezeption nach abendlich beleuchteten Tempeln.
Für wen das Haus passt
Das passt zu Reisenden, die Nara nicht als Tagesausflug abhaken, sondern den Park am frühen Morgen und am Abend erleben wollen, wenn die Busgruppen weg sind. Auch für Alleinreisende und für alle, die günstig übernachten und sich selbst versorgen, ist es eine ungewöhnlich starke Adresse. Wer Zimmerservice, garantiert private Sanitärbereiche und klassischen Hotelkomfort erwartet, sucht besser in der Stadt.

































