Was das Haus gut kann
Der Service ist die klare Stärke des Hauses, und zwar quer durch alle Bereiche, vom Empfang über das Frühstück bis zur Zimmerreinigung. Dazu kommt die Lage auf einem Hügel im Viertel Higashiyama: ruhig, mit weitläufigem Gelände, Gärten zum Spazieren und Blick über die Stadt. Das großzügige Thermalbad des Hauses und das Frühstücksbuffet überzeugen meist. Auch die Betten, die Zimmergröße und die kostenlosen Shuttles zum Bahnhof und nach Gion sprechen für das Haus.
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Wo das Haus Grenzen hat
Deutliche Schwächen zeigt das Haus kaum, zwei Punkte solltest du aber kennen. Das Frühstücksbuffet ist kostenpflichtig. Und auf der Club-Etage ist das Speisenangebot zur Cocktailstunde eher ein kleiner Snack, der Zugang lohnt vor allem wegen der Getränke. Wer eine vollwertige Abendverpflegung erwartet, plant besser anders.
Wie der Aufenthalt gelingt
Frag beim Buchen gezielt nach der Ausrichtung des Zimmers — der Blick Richtung Stadt und Heian-Viertel lohnt sich, und es gibt Zimmer mit Tatami-Bereich. Nutze die kostenlosen Shuttles zum Bahnhof und nach Gion; sie gehören zu den praktischsten Vorzügen des Hauses. Plane Zeit für das Gelände selbst ein: Den japanischen Garten im siebten Stock solltest du nicht auslassen, die Wege sind stellenweise uneben. Das Thermalbad ist nach Geschlechtern getrennt und für Kinder gesperrt.
Für wen das Haus passt
Das Haus passt zu Reisenden, die Kyoto ohne Gedränge erleben wollen: Tempel, Kanäle und der Philosophenweg liegen in Gehweite, der Trubel der Innenstadt dagegen ein Stück entfernt. Wer abends ins Thermalbad statt in die nächste Bar möchte, ist hier richtig. Wer möglichst kurze Wege zum Bahnhof und ein durchgestyltes Neubau-Interieur sucht, wird die Lage am Hang und den historischen Charakter des Hauses dagegen eher als Kompromiss empfinden.

































