Was das Haus gut kann
Die Adresse macht das Haus: Der Hachijo-Ausgang des Bahnhofs Kyoto liegt gegenüber, ein Einkaufszentrum unmittelbar daneben, und der Flughafenbus hält in Gehweite. Ungewöhnlich für Kyoto: Die Zimmer sind oft geräumig, und zur Gleisseite geht der Blick auf Schnellzüge und Nahverkehr – ein Argument für Familien mit bahnbegeisterten Kindern. Dazu kommen das Frühstücksbuffet mit japanischer und westlicher Auswahl, die kostenfreie Gepäckaufbewahrung und Zimmer, die in der Regel sauber sind.
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Wo das Haus Grenzen hat
Das Haus ist groß und nicht mehr neu, und beides merkt man. Das Einchecken läuft über Automaten; das wirkt kühl, vor allem wenn Personal an den Schaltern sichtbar ist und trotzdem an die Terminals verweist. Bei Gruppenanreisen dauert es, und die Aufzüge füllen sich. Wer ein Gemeinschaftsbad erwartet, sollte nachfragen: Es steht nur bestimmten Zimmerkategorien offen. Das Frühstück kostet rund 3.300 Yen, in der Umgebung gibt es günstigere Angebote.
Wie der Aufenthalt gelingt
Die Zimmerlage ist hier der Hebel. Zur Gleisseite gibt es den Zugblick, zur Straße hin sind Verkehrsgeräusche zu hören, und in den langen Fluren liegen manche Zimmer weit vom Aufzug entfernt – wer schlecht zu Fuß ist, sollte das ansprechen. Der Ausdruck vom Check-in-Automaten nennt nicht immer die Etage; ein kurzer Blick auf die Zimmernummer erspart die Irrfahrt. Frühstücken lohnt sich am ehesten im japanischen Restaurant des Hauses, wer sparen will, nutzt das Einkaufszentrum gegenüber. Und für den Parkplatz müsst ihr trotz Automat an die Rezeption.
Für wen das Haus passt
Ein Zweckhotel mit guter Lage und mehr Platz im Zimmer, als Kyoto sonst zu diesem Preis bietet. Wer früh raus muss, mit Gepäck reist oder als Familie ein größeres Zimmer sucht, fährt gut damit. Wer den persönlichen Empfang an der Rezeption, ein Spa oder einen neuwertigen Bestand erwartet, sollte weitersuchen.
































