Bahnhofsnähe, die den Tag verkürzt
Anbindung und Lage sind die klarste Stärke des Hauses und überzeugen in der Regel. Der Bahnhof Kyoto liegt wenige Gehminuten entfernt, Shinkansen, Nahverkehr und die Busabfahrten am Vorplatz sind damit erreichbar, und Tagesausflüge nach Osaka oder Nara sind unkompliziert. Der zweite starke Punkt ist das Frühstücksbuffet mit Obanzai, offener Küche und lokalen Spezialitäten, das in der Regel überzeugt. Dazu kommen ein über mehrere Etagen offenes Atrium und Zimmer mit Blick auf die ein- und ausfahrenden Züge.
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Wo das Haus Grenzen hat
Die Zimmer sind Geschmackssache: Renovierte Kategorien sind frisch und sauber, können aber beengt ausfallen — niedrig wirkende Decke, erhöhte Ebene zum Schuheausziehen, Waschbecken direkt am Eingang und nur durch einen Vorhang abgetrennt. Beim Frühstück wiederholt sich die Karte bei längeren Aufenthalten, und ab sieben Uhr bildet sich eine Schlange.
Wie der Aufenthalt gelingt
Der Eingang ist schwer zu finden; er teilt sich den Zugang mit dem benachbarten Schwesterhaus, also lieber einmal genauer hinsehen als einmal ums Karree laufen. Bei Regen bleibt der Weg vom Bahnhof zwar kurz, aber ungeschützt — Schirm griffbereit halten. Wer Platz braucht, fragt bei der Buchung nach der Quadratmeterzahl statt nach dem Namen der Kategorie. Zum Frühstück entweder sehr früh kommen oder deutlich später. Und in den nach innen gerichteten Zimmern der mittleren Etagen abends den Sichtschutz prüfen: Einblick von außen ist dort trotz zugezogener Vorhänge möglich.

































