Friesland – Watteninseln, Seen und eine eigene Sprache eine eigene Sprache
Friesland tickt anders als der Rest der Niederlande – stolz, eigenwillig und mit einer eigenen, offiziell anerkannten Sprache, dem Friesisch. Die Provinz im Norden lebt vom Wasser: vom UNESCO-Welterbe Wattenmeer im Norden und von den unzähligen friesischen Seen im Binnenland, einem Paradies für Segler und Hausbootfahrer.
Vor der Küste liegen die vier friesischen Watteninseln Vlieland, Terschelling, Ameland und Schiermonnikoog – jede mit eigenem Charakter. Terschelling ist die größte und lebhafteste, Ameland die touristischste mit Leuchtturm und endlosen Radwegen, Schiermonnikoog ein einziger Nationalpark mit autofreien Dünen und breiten Stränden. Erreichbar sind sie per Fähre, etwa von Holwerd nach Ameland in rund einer Stunde.
Hauptstadt ist Leeuwarden, Start und Ziel der legendären Elfstedentocht – des 200 Kilometer langen Schlittschuhmarathons über elf friesische Städte, der nur bei strengem Frost stattfindet und seit 1997 auf seine nächste Austragung wartet. Friesland ist die ruhige, naturnahe Seite der Niederlande: Wattwanderung, Wind in den Segeln und Dörfer, in denen die Zeit langsamer läuft.