Was das Haus gut kann
Die Aussicht aus den oberen Etagen ist der Höhepunkt, vor allem nachts, wenn Shinjuku unter dir liegt. Die Zimmer sind gut bestückt: Schlafanzüge, ein ordentliches Pflegeangebot, Kaffee- und Teeauswahl. Wer eine Premiumkategorie bucht, bekommt Zugang zur Lounge in der 45. Etage — Frühstück, nachmittags Getränke, abends warme wie kalte Speisen.
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Wo das Haus Grenzen hat
Der Zustand der Zimmer ist der große Reibungspunkt: harte Matratzen, sehr kleine und veraltete Bäder, abgenutzte Teppichböden und Türen mit breitem Spalt zum Flur, durch den Nachbarn deutlich zu hören sind. Bei Preisen jenseits von 300 Euro je Nacht wiegt das schwer. Das Frühstück ist reichhaltig, zu Stoßzeiten aber hektisch, und auf einen Platz wartest du dann.
Wie der Aufenthalt gelingt
Lass dir Gebäudeteil, Etage und Loungezugang schriftlich bestätigen und gleiche das beim Einchecken ab — genau dort geht es am ehesten schief. Beim Frühstück lohnt der Wechsel des Restaurants: Das Angebot verteilt sich auf mehrere Standorte, und eines davon ist deutlich besser. Die Aufzüge sind ein Nadelöhr, morgens zwischen halb acht und halb zehn brauchst du Geduld. Die Waschautomaten in der 19. Etage sind für die Größe des Hauses knapp bemessen — nutze sie außerhalb der Abendstunden. Ausgecheckt wird um 11:30 Uhr, später kostet extra. Die Bar in den obersten Etagen lohnt einen Abend.


































