Was das Haus gut kann
Der Service ist der klarste Befund: ein höflicher, gut organisierter Empfang, englischsprachiges Personal und ein Gepäckservice, der Koffer kostenlos vor dem Einchecken verwahrt. Ebenso verlässlich sind die Sauberkeit und die Lage in Iidabashi, von der aus zwei Bahnstationen zu Fuß erreichbar sind. Im Gebäude liegen Bäckerei und Restaurants, dazu ein gut ausgestatteter Waschraum und ein Frühstücksbuffet mit japanischer und europäischer Auswahl.
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Wo das Haus Grenzen hat
Die Zimmergrößen schwanken stark: Das eine ist für Tokio sehr groß, das nächste winzig und ohne Stauraum, sodass kaum der Kofferständer hineinpasst. Wer länger bleibt, sollte außerdem wissen: Das Personal betritt die Zimmer in festen Abständen, auch wenn keine Reinigung gewünscht ist. Und die Matratzen sind hart.
Wie der Aufenthalt gelingt
Plane den Gepäckservice ein: Er nimmt Koffer vor dem Einchecken an und lagert sie auf Nachfrage auch während einer Zwischenreise innerhalb Japans – das macht die Fahrt im Schnellzug deutlich leichter. Wer wegen eines Konzerts oder Spiels in der Arena bucht, rechnet am Nachmittag mit Wartezeit: Das Einchecken läuft dann über Nummernvergabe und Automaten.
Für wen das Haus passt
Eine verlässliche Basis für Tokio, getragen von Service, Sauberkeit und Anbindung. Besonders sinnvoll für längere Aufenthalte mit Zwischenreisen, weil Gepäck, Wäsche und Verpflegung im Haus gelöst sind. Wer viel Gepäck über Wochen dabeihat, sollte nach einer größeren Kategorie fragen – der fehlende Schrankraum ist der Punkt, der am ehesten stört. Und wer weiche Betten oder ein neu gebautes Haus erwartet, ist bei einem Gebäude aus den achtziger Jahren an der falschen Adresse.
































