Was das Haus gut kann
Ein weitläufiges Resort im Nordosten Kyotos, in Yase am Berghang und als Mitgliederhaus angelegt – was für ein auffallend ruhiges Publikum sorgt. Am stärksten sticht die Zimmergröße heraus: Die Zimmer sind in der Regel großzügig, für zwei Personen oft fast zu üppig. Dazu kommt ein großzügiger Spa-Bereich mit weitem Außenbecken, der besonders im Winter lohnt. Service und Küche sind meist gut: ein japanisches und ein italienisches Restaurant, chinesische Menüs und ein Frühstücksbuffet.
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Wo das Haus Grenzen hat
Die Anlage ist groß, und das hat eine Kehrseite: Lange, bewusst gedämpft beleuchtete Flure machen die Orientierung mühsam, und je nach Zimmerkategorie läuft man ein ordentliches Stück bis zum Bad oder zum Restaurant. Verlaufen kann man sich hier leicht. Das Essen im Haus ist teuer, das Abendessen besonders. Weil in der Umgebung wenige Restaurants liegen, gibt es dazu kaum Alternativen.
Wie der Aufenthalt gelingt
Plane die Anreise mit Puffer – bis ins Zentrum von Kyoto ist es ein gutes Stück, und der Shuttle ab Bahnhof kann sich verzögern, wenn Gäste fehlen. Reserviere die Restaurants im Haus im Voraus. Und wer empfindlich schläft, wählt besser eine Kategorie mit Betten statt eines Zimmers mit Futon.
Für wen das Haus passt
Für Reisende mit Auto, die Kyoto von einem ruhigen Rückzugsort aus ansteuern und den Tag mit Bad und Essen im Haus ausklingen lassen; Familien über mehrere Generationen tauchen mehrfach auf, ebenso Paare, die einen Jahrestag feiern. Wer abends zu Fuß in ein Viertel voller Lokale will oder das Sightseeing eng taktet, wird die Lage als Hindernis empfinden – daran hängen die meisten Abzüge.

































