Hier sammeln wir aktuelle Nachrichten rund um Flüge, Airlines und die Luftfahrtbranche – von neuen Routen über Tarifänderungen bis zu politischen Entwicklungen, die Reisende direkt betreffen.
Einmal im Monat schreiben wir dir, wohin es sich gerade lohnt — mit geprüftem Preis und fertigem Plan.
Am meisten sparst du, wenn du mehrere Kanäle kombinierst: Preisvergleichsportale wie Google Flights, Skyscanner oder Kayak geben dir einen guten Überblick. Direkt auf der Airline-Website lohnt sich der Check zusätzlich – manchmal gibt es dort exklusive Tarife. Entscheidend sind außerdem Flexibilität beim Datum und die Bereitschaft, Nebenflughäfen einzubeziehen.
Eine universelle Antwort gibt es nicht – unterschiedliche Tools haben unterschiedliche Stärken. Google Flights punktet mit der Kalenderansicht für Preisvergleiche über mehrere Wochen. Skyscanner ist stark bei der weltweiten Überblickssuche. Speziellere Tools wie Kayak oder Momondo durchsuchen zusätzliche Quellen. Sinnvoll ist es, mindestens zwei Portale gegenzuchecken, bevor du buchst.
Spontanflüge finden sich am ehesten über die 'Überall'-Funktion bei Skyscanner oder die Preisübersicht bei Google Flights. Auch die Apps großer Low-Cost-Carrier zeigen regelmäßig kurzfristige Sonderangebote. Wer sehr flexibel ist, kann auf Last-Minute-Portale oder den Direktverkauf über die Airline-App setzen. Tipp: Je kürzer der Vorlauf, desto wichtiger wird die Flexibilität beim Zielort.
Das hängt stark von Strecke, Abflughafen und Buchungszeitpunkt ab. In Europa gelten Ryanair, Wizz Air und easyJet als besonders preisaggressiv im Low-Cost-Segment. Aber Vorsicht: Der Grundpreis ist nicht alles – Gepäckgebühren, Sitzplatzreservierungen und Check-in-Gebühren können den Endpreis erheblich erhöhen. Ein direkter Vergleich des Gesamtpreises ist daher immer wichtig.
Dienstag, Mittwoch und Samstag gelten traditionell als günstigere Reisetage, da an diesen Tagen die Nachfrage tendenziell geringer ist. An Freitagen und Sonntagen – den klassischen Abreise- und Rückreisetagen – sind die Preise häufig höher. Allerdings gleichen dynamische Preisalgorithmen der Airlines solche Muster zunehmend aus. Ein konkreter Preisvergleich über den Buchungszeitraum schlägt jede Faustregel.
Für Europareisen liegt das optimale Buchungsfenster erfahrungsgemäß zwischen sechs Wochen und drei Monaten vor dem Abflug. Für Langstreckenflüge empfiehlt sich eine noch frühere Buchung, oft drei bis sechs Monate im Voraus. Bei sehr kurzfristigen Buchungen (weniger als zwei Wochen) können Restplätze günstig sein – das ist aber eher die Ausnahme als die Regel.
Wird dein Flug wegen eines Streiks gestrichen, hast du in der Regel das Recht auf vollständige Erstattung oder Umbuchung auf den nächstmöglichen Flug – je nach Situation auch mit Betreuungsleistungen wie Verpflegung und Unterkunft. Streiks des eigenen Airline-Personals gelten als vermeidbar, was Entschädigungsansprüche auslösen kann. Streiks externer Dienstleister (z. B. Flugsicherung) gelten dagegen als außergewöhnlicher Umstand.
Die Luftverkehrsteuer wird in Deutschland pro Passagier und Abflug erhoben und variiert je nach Entfernung des Ziels. Sie ist direkt im Ticketpreis enthalten und wird beim Kauf ausgewiesen. Änderungen dieser Steuer wirken sich unmittelbar auf den Endpreis aus – besonders bei Kurzstrecken ist der Anteil der Steuer am Gesamtpreis vergleichsweise hoch.